Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

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Habe ich schon irgendwo erwähnt, dass ich Aliterationen gut finde?
Ansonsten finde ich gerade wenig gut. Naja, das stimmt nicht. Aber mich nervt es, dass ich schon wieder krank bin. Wobei? Richtig krank? Nicht wirklich! Mein Magen steht kurz vor Übergeben, ich bin für mein Schlafpensum etwas matt, aber sonst ist alles in Ordnung. Ich bin dennoch nicht arbeiten gegangen - und das nervt mich. Ich bin eine faule Sau - da brauche ich nicht auch noch Unwohlsein, um mich vor der Arbeit zu drücken! Echt nicht!
Das heisst: Ich war heute schon wieder nicht unterwegs - obwohl ich eigentlich tierisch Bock aufs Arbeiten hatte. Nur der Gedanke, mit dem Magen mehr als zwölf Stunden von zu Hause weg zu sein... und jetzt ist es 2:12 Uhr und ich hab immer noch nicht gekotzt. Na klasse!
Finanziell wirkt sich das Ganze natürlich auch noch aus. Das von mir wirklich benötigte Geld habe ich zwar diesen Monat schon zusammen - viel übrig bleibt da letzten Endes aber nicht. Zudem geht mir jetzt ein Tag Trinkgeld flöten - und das ist die Kohle, von der ich nächste Woche leben will... alles nicht so einfach. Ich hoffe nur, dass sich das bis zum heutigen Abend erledigt haben wird.
Aber eigentlich bin ich guter Dinge. Wie hat Ozie gesagt: Lieber jetzt einen Tag im Januar entspannen, als mir dann eine Woche im Februar die Statistik zu versauen. Ist ja wahr!
Von daher gibt's gerade keine neuen Taxi-Geschichten - ich hab nämlich den ganzen Abend bisher nur Trackmania gezockt. Immerhin etwas ;)
Samstag, 31. januar 2009
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So, für mich ist heute Wochenende, denn ich hab frei. Nach nur drei Tagen. Es ist ein interessanter Rhytmus, den ich mir zugelegt habe. Frei mache ich gerade Sonntag, Donnerstag, Dienstag, Sonntag, Donnerstag, Dienstag... und so weiter. Das ist eine 5,5-Tage-Woche, und ich glaube, dass das ein Rhytmus ist, an den ich mich langfristig gewöhnen kann.
Die Geschäfte laufen miserabel in den letzten Tagen - ich hoffe, dass der Februar wirklich wie prognostiziert besser wird. Zu allem Überfluss hatte ich auch noch einen "Unfall" am Montag. Da ich noch nie einen Unfall mit einem Auto hatte, das schneller als 5 km/h war, war auch dieser eher peinlich. Ich habe beim Zurücksetzen - warum auch immer! - nicht genau geschaut und einen Kollegen dabei getroffen. Es sind gleich mehrere Gründe weswegen das scheiße ist:
  1. Es wäre vermeidbar gewesen
  2. Das macht nach anderthalb Monaten nicht den besten Eindruck
  3. Sowohl der Kollege als auch ich waren dadurch eine Dreiviertelstunde beschäftigt
  4. Es kostet Geld, mal egal wen
  5. Dank der gezwungenermaßen gerufenen Polizei werde ich an diesem Tag wohl Minus gemacht haben, da meinem Brutto-Verdienst von mageren 37 € ein Ordnungsgeld von 35 € gegenübersteht. Na klasse!
Naja.
Heute an meinem freien Tag habe ich dann noch ein Interview gegeben. Ulrike von supatopcheckerbunny.de plant ein Buch übers Dienstleistungsgewerbe, und meines Blogs sei Dank konnte ich ein wenig übers Taxifahren erzählen. Ich habe das Gefühl, viel brauchbares konnte ich nicht wirklich liefern - ich hoffe, der Eindruck täuscht!
War auf jeden Fall ein nettes Gespräch und eigentlich ein Bierchen zuviel. Wenn ich gewusst hätte, dass ich eingeladen werde, dann wäre ich sicher ein wenig maßvoller gewesen. An dieser Stelle nochmal ein "Sorry" für die Rechnung heute abend...
Naja, das gesparte Geld habe ich dann verwendet, um einem Kollegen eine bessere Schicht zu verschaffen. Und da habe ich genau den richtigen erwischt. Ein netter türkischer Fahrer, dessen Finanzen wohl recht beschissen aussehen, weil seine Firma seit kurzem nicht mehr 50% zahlt, sondern 35%. Ganz im Ernst: Bei dem Gehalt würde ich es mir auch überlegen, zu arbeiten...
Wenigstens von dieser Tour wird er ein bisschen mehr haben als im Durchschnitt - mehr sage ich mal besser nicht...

So, und jetzt ist der Artikel mit der Brustvergrößerung wenigstens nicht mehr der oberste... puh!
Donnerstag, 29. januar 2009
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So, nun habe ich ein neues Konto und einen Handyvertrag. Leider hat mein Handy dennoch SimLock (hatte es wie üblich nicht dabei). Muss deswegen mal klären, ob ich nun wirklich ein neues brauche. Das reicht aber morgen! Wie es mir bei der Bank erging, und warum ich inzwischen lachen muss, wenn ich das Wort Gewürzsstreuer lese, das liest man am Besten in meinem anderen Blog, und zwar hier.

Dank dem taxiblogger bis ich auf den ADAC-Taxi-Test 2008 gestoßen, der wahrscheinlich sowohl Fahrer (zumindest motivierte) und Kunden gleichermaßen ratlos hinterlässt. Die Ergebnisse sind so lala. Bei manchen Dingen finde ich sie extrem kritisch. Andererseits haben sich einige auch echt Mühe gegeben, möglichst Mist zu bauen. Ob es jetzt negativ ist, dass ein Taxistand unbesetzt ist? Ich weiss ja nicht. Alles kann es auch nicht geben. Richtig verschärft fand ich aber folgendes (Frankfurt, Testroute 5, Oper - Restaurant):

"Fahrer kannte bei der ersten Testfahrt nur die Straße, nicht die Lage des Restaurants." Soweit wird mir das auch oftmals gehen. Kann vielleicht passieren. "In der Einbahnstraße wusste er nicht mehr weiter, unternahm aber nichts, um das Ziel zu finden." Das klingt irgendwie absurd. Ich kann mir nicht helfen. "Fahrgast musste über eigenes Handy Hausnummer erfragen, die der Fahrer dann ins Navi eingab." Das ist schon starker Tobak. Wobei ich zugeben muss, dass ich sicher mal aufgeschmissen sein werde in Lichtenberg, wo Stadtplaner sich bisweilen etwa folgendes gedacht haben müssen:

"Du, wie nennen wir denn die Straßen in der Ecke?"

"Am besten so wie die Hauptstraße..."

"OK!"

"Aber dann wird's ja assi mit der Hausnummernverteilung, oder?"

"Nee, wir mischen die Nummern gründlich, sortieren sie dann nach dem viertletzten Buchstaben und fangen mit dem Verteilen im Norden an."

Mit anderen Worten: Man kann sicher mal an einem Eck hängenbleiben! Sollte mir das passieren, dann werde ich mich auch ziemlich aufregen über mich. Aber was dieser Anekdote noch folgte - "Kein Angebot, den Preis wegen des Umwegs zu reduzieren." - das wird bei mir nicht passieren!
Donnerstag, 27. november 2008
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So, nun habe ich ein neues Konto und einen Handyvertrag. Leider hat mein Handy dennoch SimLock (hatte es wie üblich nicht dabei). Muss deswegen mal klären, ob ich nun wirklich ein neues brauche. Das reicht aber morgen! Wie es mir bei der Bank erging, und warum ich inzwischen lachen muss, wenn ich das Wort Gewürzsstreuer lese, das liest man am Besten in meinem anderen Blog, und zwar hier.

Dank dem taxiblogger bis ich auf den ADAC-Taxi-Test 2008 gestoßen, der wahrscheinlich sowohl Fahrer (zumindest motivierte) und Kunden gleichermaßen ratlos hinterlässt. Die Ergebnisse sind so lala. Bei manchen Dingen finde ich sie extrem kritisch. Andererseits haben sich einige auch echt Mühe gegeben, möglichst Mist zu bauen. Ob es jetzt negativ ist, dass ein Taxistand unbesetzt ist? Ich weiss ja nicht. Alles kann es auch nicht geben. Richtig verschärft fand ich aber folgendes (Frankfurt, Testroute 5, Oper - Restaurant):

"Fahrer kannte bei der ersten Testfahrt nur die Straße, nicht die Lage des Restaurants." Soweit wird mir das auch oftmals gehen. Kann vielleicht passieren. "In der Einbahnstraße wusste er nicht mehr weiter, unternahm aber nichts, um das Ziel zu finden." Das klingt irgendwie absurd. Ich kann mir nicht helfen. "Fahrgast musste über eigenes Handy Hausnummer erfragen, die der Fahrer dann ins Navi eingab." Das ist schon starker Tobak. Wobei ich zugeben muss, dass ich sicher mal aufgeschmissen sein werde in Lichtenberg, wo Stadtplaner sich bisweilen etwa folgendes gedacht haben müssen:

"Du, wie nennen wir denn die Straßen in der Ecke?"

"Am besten so wie die Hauptstraße..."

"OK!"

"Aber dann wird's ja assi mit der Hausnummernverteilung, oder?"

"Nee, wir mischen die Nummern gründlich, sortieren sie dann nach dem viertletzten Buchstaben und fangen mit dem Verteilen im Norden an."

Mit anderen Worten: Man kann sicher mal an einem Eck hängenbleiben! Sollte mir das passieren, dann werde ich mich auch ziemlich aufregen über mich. Aber was dieser Anekdote noch folgte - "Kein Angebot, den Preis wegen des Umwegs zu reduzieren." - das wird bei mir nicht passieren!
Donnerstag, 27. november 2008
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Als ich am Mittwoch meinen Funkschein gemacht habe, hab ich einen zukünftigen Kollegen wiedergetroffen, mit dem ich in der Taxischule immer zusammen in der Pause eine geraucht habe. Der hat ebenso wie ich am 11. November die Prüfung bestanden, und ist inzwischen - der Glückliche bekommt schon Hartz4 - schon am Arbeiten. Der sagte mir an diesem Abend, dass er am ersten Tag nach der Prüfung, so ganz ohne Lernen, regelrecht in ein Loch gefallen ist. Ein bisschen fühle ich mich heute so.

Eigentlich wollte ich jetzt in F-Hain auf der Silvio-Meier-Gedenk-Demo sein, aber ich hatte einfach keine Lust. Komisch ist nur, dass ich eigentlich auch auf nichts anderes gerade Lust habe.

Gestern haben Ozie und ich unsere Zimmer mal wieder ein bisschen auf Vordermann gebracht, und das hat so etwa den ganzen uns zur Verfügung stehenden Tag gedauert. Dafür, dass ich unnötigerweise schon morgens wach war, ist das schon beachtlich ;)

Naja, die nächsten Tage habe ich ja noch ein bisschen mit meinem Antrag zu kämpfen, und dann hoffentlich sehr schnell mit Einarbeitung und Geld verdienen, dass ich den Tag heute überleben werde. ;)

Samstag, 22. november 2008
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Sonst gibt es ja kaum Gründe, einen 27ten Geburtstag als besonders zu erachten, also habe ich mir diesen einfallen lassen :)
Ich bin für meinen Geburtstag früh wach. 9 Uhr! Wann gab es das das letzte Mal? Naja, so fühle ich mich auch. Aber die Verantwortung gegenüber meinem Blog - in den ich schon in den letzten Tagen nie was geschrieben habe - hat mich aus dem Bett getrieben bla Pathos Gesülze etc.
Ich habe es geschafft, mich selbst zu beschenken! Ich habe gestern die mündliche Ortskundeprüfung für Berlin erfolgreich abgelegt, und auch wenn ich es eigentlich noch nicht wirklich glauben kann, so fühle ich mich dennoch sehr wohl Den ganzen Wahnsinn könnt ihr hier beim Taxi-Blog nachlesen.
Ich werde also wahrscheinlich darauf verzichten können, mein Privatleben und meine Konten durchleuchten zu lassen - ich meine HartzIV - auch wenn das dann sicher noch ein zwei ütz stressige Monate werden. Aber dann geht es los! Jetzt genieße ich aber erstmal ein zwei Tage lang das Gefühl, nichts mehr lernen zu müssen, einfach mit gutem Gewissen mal ein blödes Spiel zocken oder dergleichen. Nicht mehr dieses "Aber eigentlich hätte ich noch..." im Hinterkopf...
Leutz, ich fühl mich wohl!
Mittwoch, 12. november 2008
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Grafikkartenwechsel!
Fast exakt 4 Stunden hat mich eines der primitivsten mir je untergekommenen Probleme am PC gekostet. Das sind umgerechnet über zwei Spielfilme, 4 mal lecker kochen, 3600 Sekunden, eine halbe Nacht Schlaf oder einfach viel zu viel.
Meine Grafikkarte ist heute endlich angekommen, und obwohl ich ohne Zweifel eine weitere Dosis Schlaf hätte brauchen können, habe ich mich erstmal an den Einbau der Karte gemacht. Das gestaltete sich als nicht sonderlich schwierig, man könnte sogar fast sagen, dass ich ein wenig Übung darin habe. Gut, das ganze wird ein wenig dadurch erschwert, dass die Schraube, mit der die Graka befestigt wird, sich gerade nicht lösen oder anziehen lässt, aber von solchen Details lässt sich niemand beeinflußen, der seine Karte indirekt mittels IDE-Rundkabel stützen kann und sowieso weiß, dass Karten dieses Herstellers nach ein paar Monaten den Hitzetod sterben.
Die Installation bei Windows war schon verhältnismäßig stressig, weil er die Treiber nicht automatisch von der CD holen wollte. Was soll's? Die im Internet sind eh aktueller...
Ubuntu hat mich dann aber letztlich echt zur voll ausgewachsenen Urlaubsreife gebracht. Dort nämlich wollte sich nach dem Booten der schwarze Bildschirm nicht dazu entscheiden, irgend so etwas abenteuerliches wie meinen kühnen Reiher anzuzeigen.
(Für Nicht-Ubuntu-User: Der "kühne Reiher", engl. Hardy Heron ist der Name des vorletzten und von mir genutzten Ubuntu-Systems und hat als solches einen solchen als Desktop-Hintergrund.)
Nun hatte ich ja glücklicherweise ein funktionierendes Windows auf der anderen Platte. Das wirklich sehr hilfreiche ubuntuusers.de-Forum kackt allerdings bei ATI ziemlich ab, da fast jeder Ubuntu-Benutzer mit einer ATI-Karte ein Problem zu haben scheint. Dennoch fand ich eine absurd einfache Lösung, die schlicht lautete: Im BIOS bei AGP Aparture Size den Wert auf die Größe des Grafikkartenspeichers einzustellen. Ich hatte mich bei einem kleinen Besuch im Herzen meiner Hardware schon gewundert, wieso dort ausgerechnet 128 MB steht - schließlich hat die alte Karte 64 und die neue 512 MB. Also umgestellt und... Jubel jubel freu freu?
Ich würde mal sagen: 50%. Mein Reiher war da, aber er sah arg mitgenommen aus. Eine Auflösung von 640 x 480 steht ihm einfach nicht. Da begann das Drama: Neuen Treiber installiert, wieder deinstalliert, Einstellungen hier gecheckt, da mal was probiert. Letzten Endes hab ich sogar erfolglos versucht, meinen X-Server neu aufzusetzen... es war zum Mäuse melken.
Es ist dann geradezu erniedrigend, wenn man nach drei Stunden Forensuche in einer Auflösung, in der zwei handelsübliche Sätze nicht auf den Monitor passen, einfach mal spontan beschließt, man stellt seinen Monitor von "Plug 'n Play-Modell" auf LG L1919S um, und der Scheiß tut...
Nix Grafikkartentreiber! Monitor falsch erkannt. Manchmal hält mich mein Tigerchen auf Trab, das könnt ihr mir glauben...

So, und nun ist mir viel Zeit zum Lernen verloren gegangen, die ich jetzt nachholen muss!
Samstag, 8. november 2008
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Ja, Computer helfen uns nur, Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten! Wenn die Dinger dann aber auch selbst noch ein Problem haben, wird es irgendwie absurd. Nun habe ich im letzten Beitrag geschrieben, dass mein Ubuntu - und damit auch der Rechner (der seit seinem Viren-Crash den tollen Namen "Seuchentiger" im Netzwerk hat) schnurrt wie ein Kätzchen. Das kann ich so nicht mehr bestätigen, aber das ist anders gemeint, als es jetzt vielleicht den Eindruck erweckt.
Bisher laufen beide Betriebssysteme super und ich kann mich nicht beschweren - ich mach ja außer Lernen und ein paar alte Fotos sortieren auch nicht viel daran, wenn ich ehrlich bin. Gestern Abend, als ich mich gemütlich zu Bette begeben wollte, stellte ich bei einer unachtsamen aber nicht ungewöhnlichen Seitwärtsbewegung meiner unteren Extremitäten fest, dass in der Umgebung meines Computers offenbar ein anderes Klima herrscht. Um es kurz zu machen: Das Ding war sackwarm!
Nun bin ich mit Sicherheit kein enorm detailversessener Geek, aber mir ist bewusst, dass es alles in allem eher ungesund ist, wenn die Seitenverkleidung des PC's eine Temperatur aufweist, bei der man an Badeurlaub und dergleichen denkt. Insbesondere wenn die Zimmertemperatur gerade unter 20°C liegt. Heute habe ich das mal einer softwaremäßigen Kontrolle unterzogen, und dabei festgestellt, dass der Kern meines Prozessors bei lockeren 70°C nach 10 Minuten bei 1,5% Auslastung liegt.
Das ist zwar gewiss nicht gerade der Wert, bei dem Chips mal kurz dahinschmelzen, wie die meisten Damen beim Anblick von Brad Pitt, aber ungewöhnlich hoch war es wohl doch - zumindest meine ich das einigen rudimentär informativen Foreneinträgen entnommen zu haben. Was an so einem Punkt her muss, ist klar: Eine Fehlerdiagnose!
Da PC's in der Regel über ihren Zustand nicht lügen - im Gegensatz zu menschlichen Patienten, fragt mal Dr. House! - kam immerhin Simulation nicht so recht in Betracht. Nun ja, vielleicht in Form einer BIOS-Generalverschmandung, aber die wäre letztlich auch ein Grund zur Notschlachtung gewesen.
Was also könnte es sein? Wärmeleitpaste ungünstig aufgetragen, Kühler zu locker, verschmutzt, Luftzirkulation unterbrochen, Lüfter kaputt, allgemeines Unwohlsein? LUPUS?
Da Hitzeentwicklung und Energiesparen gerade zum Hauptaufgabengebiet von Ozie zählt, hat mein Tigerchen also sogleich eine Kabelsortier- und Putz-Action über sich ergehen lassen müssen. Zusätzlich hat er nun zwei Gehäuselüfter.
Danach hatten wir nur ein Problem: Wir wollten ja möglichst bald aussagekräftige Zahlen haben, wenngleich der Prozessor nun gut gekühlt war durch die langanhaltende Ruhephase. Nun ist mein Windows aber noch recht jungfräulich (will heißen: kein Mediaplayer etc.) und das Programm läuft - zumindest so - nicht unter Ubuntu...
Also haben wir uns überlegt, womit wir den Prozessor am besten belasten können, und so sind wir auf eine ebenso stilvolle wie aberwitzige Idee gekommen...

Ich darf hiermit verkünden: Wenn man seinen Prozessor möglichst stressfrei ein wenig belasten will, dann öffne man Firefox und gebe dort die Adresse www.ingenfeld.de ein. Die Seite muss man sich - insbesondere wenn man selbst mal eine Homepage gestaltet hat - sowieso gelegentlich reinziehen. Ob man sie für gequirlte Kacke oder ein innovatives Kunstprojekt hält: Den Prozessor lastet sie witzigerweise aus. Ich bin auf 70 - 90% Auslastung gekommen (Hab nen Athlon64 4000+) und das reicht für einen Test ja ganz gut ;)

Ach ja, das Fazit: Unter "Last" dauerhaft 50°C. Das ist nicht optimal, aber auf jeden Fall mal nicht schädlich! Nebeneffekt dank nicht entkoppelter oder geregelter Lüfter: Ich bin vorhin ins Zimmer gekommen und habe mir gedacht: "Welcher Depp fährt um 23 Uhr mit einer Kehrmaschine vor unserem Haus rum?" Dann habe ich festgestellt, dass das Geräusch von meinem Tigerschen kommt.
Also: Das Tigerchen schnurrt nicht mehr wie ein Kätzchen, weil es einmal kräftig durchgebürstet wurde und zwei große Lüfterchen bekommen hat... oder so.
Freitag, 7. november 2008
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So, man kann schon fast behaupten, dass ich eine Weile nicht mehr geschrieben habe. Das lag wohl daran, dass ich ein wenig beschäftigt war.
Ich habe (überwiegend) am gestrigen Tag mein komplettes System umgeschmissen - was dieses Mal aber geplant war. Witzigerweise habe ich im Rahmen dessen ein Downgrade meines PC's vorgenommen, was im Nachhinein betrachtet zwar eher unnötig war, aber das ist gerade nicht so schlimm. Ich habe meinen Festplattenspeicher nämlich von 320 auf 240 GB verringert - etwas, dass ich ertragen kann, da ich kein fanatischer Datensammler bin.
Nun, mein notdürftig eingerichtetes Ubuntu-System sollte einem Doppel-System weichen: Windows XP und Ubuntu. Ziel war vor allem, das Ubuntu-System dieses Mal mit ordentlich eingebundenen Platten zu erstellen und Windows habe ich - wenn ich ganz ehrlich bin - eigentlich nur installiert, um die nächsten Tage mal wieder ein bisschen Worms World Party spielen zu können...
Und was soll ich sagen: Ich habe zusätzlich zu meinem nicht zu geringen Lernpensum gestern 2 Festplatten komplett neu partitioniert und formatiert, 2 neue Betriebssysteme inklusive allem lästigen Quatsch wie Aktualisierungen, grundsätzlich nötige Software, Treiber und all den Scheiß installiert. Dabei gleich eine Platte aus- und eine andere eingebaut (wobei ich zwischendrin aus Sicherheitsgründen mehrfach Platten gewechselt, um- und ausgesteckt habe. Zeitweise sah mein Rechner dann wie folgt aus:


Man beachte hierbei weniger das Chaos im Hintergrund oder mein Bein links vorne, sondern vor allem die senkrecht auf dem Boden stehende Festplatte (hinter dem DVD-Brenner) und die Tatsache, dass die beiden Festplatten, die hier draußen liegen, die sind, die jetzt eingebaut sind. Und selbige welche, die im Gehäuse verschraubt ist... naja, ihr erahnt sie Logik sicher ;)
Für die Interessierten: Die schwarze Platte im Vordergrund ist die 160 GB-WD-Platte mit dem Ubuntu-System, von dem aus ich jetzt schreibe. Die senkrecht stehende (und in diesem Zustand schon oft irgendwo angehängte) Platte ist die mit meinem WinXP-System, eine sehr robuste alte 80 GB-IBM-Platte. Der Brenner war notgedrungen angeschlossen, da meiner die leidlich geschundene Windows-CD nicht lesen konnte.
So, nun aber sieht es auf meinem Rechner in etwa aus, wie auf meinem Schreibtisch gestern:


Quelle aller Bilder: Sashs Cam


Für meine linke Seite ein großes Linux-System, von wo aus ich die Welt mit politischem Schmand zumülle und von wo aus ich arbeite. Für meine Rechte Seite ein kleines, bei Bedarf anschließbares Windows-System, dass ich zum stupiden Zocken verwenden kann, und von dem alle politisch korrekten dieser Welt nix wissen müssen ;) Und im großen und Ganzen ist es sehr gemütlich :)

Den Laptop hab ich übrigens gestern ausschließlich angeschlossen, damit ich während der ganzen Formatierungen und Installationen dennoch mit der Online-Datenbank lernen konnte.
Ja, und deswegen war ich den ganzen Tag mehr oder minder weg vom Fenster. Doch nun: Ich bin wieder da!!!
Dienstag, 4. november 2008
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Leute, ich fühl mich wie ein Haufen Elend. Wir haben gestern mal wieder Besuch aus dem Süden gekriegt, was dann letzten Endes damit endete, dass ich im Rahmen einer ewigen und interessanten Diskussion hackevoll in der Küche saß. Ich hab keine Ahnung, wie viel ich bis in den heutigen Morgen gesoffen hab, aber die Mengenangabe in der Überschrift ist definitv richtig.
Ich bin nicht so der Mensch, der gleich einen Kater kriegt, insofern ist mir nicht schlecht. Die Kopfschmerzen habe ich allerdings auch erst nach 2 Ibuprofen wegbekommen - und ich hasse dieses Zeug! Aber aufgrund meiner eisernen Moral (die mal besser "Sauf nicht so viel" hätte lauten sollen) habe ich mich jetzt bereits durch über 60 Fahrten gekämpft, bevor ich meinen Blog auch nur angesehen habe. Wieso haben eigentlich die schönsten Dinge im Leben immer so ein bitteres Nachspiel?
So, ich glaube, ich brauch jetzt was zu essen...
Freitag, 31. oktober 2008
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Der Gewinner des Tages ist ganz eindeutig die VW-Aktie. Jedes Medium hat das wahrscheinlich inzwischen durchgekaut, die Story ist langsam öde, aber mich amüsieren die Krise und die umherwabernden Skurilitäten aus der Finanzwelt nach wie vor. Wenngleich ich durchaus verstehe, was das Problem mit VW gerade ist, so komme ich dennoch nicht umhin, mich schier einzunässen bei der Vorstellung, dass die deutsche Finanzwelt gerade Krisenstimmung verbreitet, weil eine wichtige Aktie im DAX steigt.
Spätestens das müsste den letzten Deppen, die in diesen Geschäften mit drin hängen, zeigen, dass die Finanzmärkte sich endgültig von der Realität abgekoppelt haben, und ihr nettes Spielzeug zur automatischen Geldvermehrung sich ein wenig verselbstständigt hat. Natürlich würde ich mir gerade aus finanziellen Gründen wünschen, zwei drei VW-Aktien zu besitzen, die ich über Nacht verscherbeln könnte, aber ich mache mir nichts vor:
Was derzeit passiert, ist der reinste Irrsinn, und das ist es nicht erst seit der Finanzkrise. Das war es schon davor, und ich wage es zu bezweifeln, dass die großen Kapitalmärkte der Menschheit überwiegend Gutes gebracht haben.
Na, wollen wir wetten, wie hoch die Aktie morgen bei Börsenschluss steht?
Dienstag, 28. oktober 2008
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"Klokoksklan! White Powder!"

stand da an einer Wand geschrieben. Ich musste Schmunzeln...
Donnerstag, 23. oktober 2008
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(ein unsortierter Text über sortierte Daten)

Ozie ist vorher in einem Gespräch über Datenschutz, Payback-Karten und dergleichen auf eine interessante Geschichte gestoßen. Was den Einzelhandel angeht, sind wir heute wieder genau da, wo wir vor 30 Jahren auch waren. Diesen Gedanken fand ich interessant, denn natürlich hat sich die Welt um einiges gewandelt. Aber was die Kundenwerbung und -bindung angeht, trifft das witzigerweise zu. Zumindest für den Kunden. Also oberflächlich.
Genau genommen ist nichts wie früher, aber wir sollen es glauben. Habe ich zumindest den Eindruck. Es geht um eines meiner Lieblingsthemen: Computer und Datenschutz. Nervt die meisten hier wahrscheinlich schon ein bisschen, aber ich will es dennoch erklären.
Vor 30 Jahren waren Supermärkte noch nicht DER Ort zum Einkaufen. Es gab diese ganzen kleinen Läden - wahrscheinlich kommt das Wort Einzelhandel irgendwo aus dieser Umgebung - aber ich kann es nicht sicher sagen.
In diesen kleinen Läden - die zumeist um die Ecke lagen - hatte man seinen Kaufmann, der einen mit der Zeit kannte, der wusste, was man gerne isst, und der einem auch gerne mal den Wein B empfohlen hat, weil Wein A - den wir am liebsten trinken - so ähnlich schmeckt.
Heute haben wir Supermärkte teilweise internationaler Ketten. Das ist immer ein bisschen unpersönlicher als beim Kaufmann um die Ecke, wobei man als Stammkunde durchaus auch in solchen Läden merken kann, dass das Ende der Fahnenstange nicht ein "Ihr schon wieder" der miserabel bezahlten Aushilfskraft ist.
Und die - natürlich völlig uneigennützige ;) - Beratung übernehmen heute die Payback- und HappyDigits-Anbieter dieser Welt. Ozie ist heute im Intranet ihrer Firma auf eine Studie gestoßen, die genau das sagt: Die Auswertung der gesammelten Daten steckt beileibe nicht mehr in den Kinderschuhen. Wenn ich häufig Maggi-Fertigmischungen kaufe, aber bei der Würz-Soße regelmäßig auf ein anderes Produkt ausweiche, dann ist es nicht allzu unwahrscheinlich, dass mir mit der Zeit Werbung ins Haus flattert, die die Vorzüge der Maggi-Würze näher erläutert.
Das kann ich nicht mit persönlichen Daten untermauern, weil ich Werbung in diesen Eimer werfe, der in unserem Hausflur praktischerweise gegenüber der Briefkästen (dem Erfinder dieser Einrichtung ein dickes Lob!) hängt.
Ich finde den Gedanken auch nicht sonderlich schlimm, denn das einzige, was mich an Werbung wirklich ärgert, ist die Menge und die Stupidität derselben.
Das Schlimme ist eigentlich auch nicht, dass diese Daten erhoben werden, sondern dass die meisten Menschen sich nicht bewusst sind, welche Auswirkungen das haben kann. Vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht in 5 Jahren, vielleicht auch nicht in zehn. Vielleicht aber eben auch doch.
Klar, man ist nicht mehr so blöd und gibt seine Kontodaten jeder x-beliebigen Website. Man hat eine Firewall auf dem PC, die richtet den Rest. Damit kann ja eigentlich nichts schlimmes mehr passieren...
Mal abgesehen davon, dass eine Firewall nicht zwingend Sicherheit bedeutet, ist es das nicht. Immer wenn es um Datensammlungen geht, wird gegen Kritik daran argumentiert, dass es ja nicht schlimm sei, wichtiges ist ja nicht dabei. Analog zur "Ich hab ja nichts zu verbergen"-Argumentation bei staatlichen Eingriffen in die Privatsphäre. Dabei ist das gerade einfach nur Glück.
Die Firmen gehen eben nicht gerne damit hausieren, was sie an Daten alles sammeln, deswegen sind folgende - von mir heiß erwarteten Werbesendungen bisher noch nicht aufgetaucht - aber sie könnten... irgendwann mal:

"Frau Fuchtel, im letzten Halbjahr haben sie dreizehn Euro für 60 Tampons einer No-Name-Firma ausgegeben. Haben sie schon darüber nachgedacht, dass sie für 9,99 Euro bereits eine 40er-Packung unserer neuesten "Super-Saugi-Plus-Stopfen" erwerben können, die sie laut dieser Studie (Link) doppelt so lange nutzen können, weil sie während ihrer Entwicklung in der Testphase auch andalusische Seekühe luftdicht verschlossen haben? Dazu gibt es einen Gutschein fürs "Fetti-Frust-Fitness-Center" gratis. So können sie der Pornosammlung ihres Mannes endlich das Wasser reichen."

"Herr Fuchtel, wir erlauben uns, sie darauf hinzuweisen, dass ihre Frau ausser menstruieren scheinbar nichts anderes im Sinn hat. Damit sie auch diese schweren Stunden (oder Wochen - haha) entspannt hinter sich bringen, können wir ihnen unser Men-Super-Plus-Paket empfehlen, mit dem sie ihr Lieblingsbier noch einmal um 12 Cent billiger bekommen - oder ihnen zum bisherigen Preis nicht die übliche No-Name-Plörre beschert, sondern bestes "Dübel-Pils". Dazu gibt es völlig gratis die Pornosammlung "Feuchte Träume im Wasserbett", die schon 58% ihrer männlichen Familienmitglieder als "sehr befriedigend" bewertet haben, und die laut unserer Statistik ihre Filmesammlung "Top of the 90s" anspruchsvoll ergänzt. Das alles gibt es bereits ab 65 €/Monat..."

Zu weit hergeholt? Abwarten...

Aber keine Sorge: Ich will niemanden bekehren. Es liegt bis auf die eventuelle Schnüffelei des Dr. Wolfgang S. völlig in unserer Hand, was wir preisgeben von uns. Wir sollten uns dessen aber bewusst sein.

Und da sind wir beim leidlichen Thema Computer. Wie ihr seht und lest, bin ich ein Mensch, der sein Privatleben recht öffentlich lebt. Ich blogge hier und da über die WG und mein Privatleben, tue meine politische Meinung der Öffentlichkeit kund... aber ich weiss darum Bescheid! Ich bin mir bewusst, dass ein Mensch, der es gelernt hat, mit dem Internet umzugehen, binnen 3 Minuten meinen Namen herausfinden kann. Wenn überhaupt. Ich bin mir bewusst, dass ein zukünftiger Chef lesen könnte, dass ich in manchen Dingen ein anspruchsvolles Kerlchen bin, in anderen wieder nicht. Und das, glaube ich, ist einfach noch nicht verbreitet genug.
Ich wäre nicht so bekloppt, es hier zu erzählen, wenn mich Neidgefühle plagen, weil die Natur mich mit einem zu kurzen Geschlechtsorgan ausgestattet hat, oder mich gar strafrechtlich relevant zu äußern.
Aber solange Leute nicht unterscheiden können zwischen Festplatte und Internet, Datei und Programm, Firewall und USB... so lange wird es immer wieder Menschen geben, die unachtsam genug sind, Dinge der Welt mitzuteilen, die sie eigentlich nicht einmal ihrer Freundin mitteilen würden. Und diese Menschen sind es dann im Besonderen, die versuchen, Überzeugungsarbeit zu leisten, dass Datenschutz eigentlich kein Schwein interessiert - weil sie nicht einmal wissen, was es zu schützen gilt.

Ozie hat erzählt, dass ihre Mutter anno dazumal gegen Windows war, weil damit auch Menschen einen PC bedienen könnten, die nicht wissen, wie er funktioniert. Da stimme ich ihr zu! Nicht, weil ich inzwischen Linux nutze, nicht weil ich "PC-kundig" bin, sondern weil ich glaube, dass es eine Menge Menschen gibt, die sich, ihre Ideen, ihre Privatsphäre in Gefahr bringen, weil sie keine Ahnung haben, auf was sie sich einlassen.

Ich bin kein PC-Hasser, ich bin es nie gewesen und werde es wahrscheinlich nie sein. Ich liebe diese Teile für so viele Dinge! Aber mir ist bewusst, was für ein Werkzeug ich damit in Händen halte - bzw. unter meinem Tisch stehen habe. Ich will auch niemandem den Umgang mit PC's verbieten oder schlechtreden - aber ich bin der Meinung, dass die Menschen, die Computer nutzen - bei der Arbeit und auch privat - wissen sollten, was sie machen.
Genau da aber sehe ich einen gefährlichen Trend. "Intuitive Benutzung" ist so ein Schlagwort, das seit Jahren durch die Branche geistert, und das in Zukunft eine noch wesentlich größere Rolle spielen wird. Man wird in Zukunft immer blöder sein können, und dennoch die Möglichkeit haben, Computer zu benutzen, um seine Meinung kundzutun, seine Bankdaten zu verraten und dabei zu glauben, das würde schon niemand merken.
Erste Auswüchse dieses Trends (in umgekehrter Form) waren sicher die "Script-Kiddies", die es ohne jede Programmier-Erfahrung geschafft haben, mit "selbst programmierten" Viren etliche Computer lahmzulegen und enormen Schaden zu verursachen. Dann gibt es natürlich auch noch Leute, die bei ebay etwas ver- oder ersteigert haben, und dachten, es wäre ok, damit nur einen Scherz gemacht zu haben. Bis sie merken, dass auch das eine Auswirkung auf das "reale Leben" haben kann.
Ich sage es ja selbst immer wieder: Eine absolute Sicherheit - in allen Bereichen - wird es nie geben. Ich finde es nur schade, dass immer wieder auf unterstem Niveau gestritten werden muss, wenn es um Datenschutz geht, nur weil einige der Hauptakteure - die manchmal das Verschicken von Mails mit 60 Jahren mühsam gelernt haben - ebenso wie ein großer Teil der Bevölkerung nicht einmal eine Ahnung haben, worum es bei dem Thema überhaupt geht.

So, das war ein langer Text, und ich hoffe, dass ihr mir dennoch eine gute Nacht wüscht ;)
Dienstag, 21. oktober 2008
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Ich bin heute mal wieder erst um drei Uhr aufgewacht (worden). Das hat dann dafür gesorgt, dass ich erst spät meine Übungsfahrten begonnen habe - wobei ich inzwischen weiter bin, als ich es mir hätte träumen lassen. Deswegen die aktuelle Pause zum Bloggen und Kommentare beantworten.
Dann ist mir heute - 3 Tage vorher - aufgefallen, dass meine Prüfung ja gar nicht am Dienstag, sondern erst am Mittwoch ist. Ein Tag Gnadenfrist mehr - kann ja nicht schaden.
Glücklicherweise war Ozie früh genug wach und hat deswegen schon für die ganze WG Muffins gebacken. Das ist doch mal ein gelungener Anfang. Mal ganz abgesehen davon, dass ich aufgrund der verspulten Wachzeit spontan Tomatensuppe gefrühstückt habe :)
Dann haben wir festgestellt, dass bei uns irgendwelche Heinzelmännchen ihr Unwesen treiben, genauer genommen: Den Kühlschrank auf Null drehen. Da Nico nicht ausschließen will, dass er schlafwandelt, können wir das aber ebenso wenig belegen wie die andere These, die nach den letzten Artikeln die nächst glaubwürdigere wäre.
So, jetzt setze ich mich wieder an meine Fahrten und irgendwie werde ich morgen dann der Meinung sein, dass heute gar nichts passiert ist. Das wollte ich mit diesem Eintrag widerlegen.
Na denn: Hang!
Sonntag, 19. oktober 2008
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Ich freue mich immer wieder, wenn diverse Teile tatsächlich nicht einen eingebauten Timer besitzen, der wenige Tage nach Garantieablauf irgendeinen ominösen Mechanismus in Gang setzt, der das betreffende Gerät schnellstmöglich irreparabel schädigt - wie das bei manchen Billig-Produkten der Fall zu sein scheint.

Hier möchte ich ein Gerät vorstellen, mit dem ich insgesamt sehr zufrieden bin: Mein Wecker.


Hier ist nicht nur das Bild unscharf, nein der Wecker sieht inzwischen tatsächlich etwas mitgenommen aus, aber:
Er ist inzwischen wahrscheinlich rund 10 Jahre alt, so genau weiss ich das nicht mehr. Er hat damals 10 oder 20 Mark gekostet - das müsste ich meinen Vater fragen. Er hat in den vergangenen Jahren desöfteren schon ein bisschen geschwächelt, bis ich ihn vor einem dreiviertel Jahr dann offiziell für tot erklärt habe, weil der Akku in seinem Inneren ausgelaufen ist. Zudem klappert er ziemlich verdächtig, wenn man ihn schüttelt. Fragt mich bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin, ihn zu schütteln...
Naja, vorletzte Woche ist dann der ausgelaufene Akku endgültig verreckt und ich habe mich - schon weil ich gerade fast nie einen Wecker brauche - damit abgefunden, dass er demnächst im Müll landet.
Irgendwie bin ich dann gestern aber in einem Anfall wissenschaftlicher Beweiswut auf die Idee gekommen, Ozie gegenüber zu behaupten, dass der schon wieder tun würde, wenn man nur eine neue Batterie einsetzen würde. Gemacht, getan, Wecker geht, Kapitel abgeschlossen...
Was das für eine Müllentlastung wäre, wenn alle Geräte so robust wären...

Ach ja, die Firma scheint "Meister Anker" zu heißen und eine Produktbezeichnung kann ich - auch aufgrund des natürlichen Oberflächenabriebs - nicht erkennen. Sei es drum. Wahrscheinlich gibt es sogar die Firma nicht mehr...
Freitag, 17. oktober 2008
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