Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

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Tja, nun ist es soweit: Der LHC in Genf hat seinen Betrieb aufgenommen, und glücklicherweise sind bisher weder ich, noch overblog, noch sonst ein Teil der Welt den fiesen schwarzen Mini-Löchern zum Opfer gefallen, die dort laut Kritikermeinung entstehen und bestehen bleiben sollen, zum Opfer gefallen. Sollte das dennoch im Laufe der nächsten Tage passieren, dann: War schön mit euch!
Mittwoch, 10. september 2008
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Gerade habe ich mich auf den mobbing2008-Blog verirrt, und der hat dann dieses Thema einmal mehr wachgerufen. Ich dachte mir, ich könne auch hier ein paar Zeilen dazu loswerden.
Ist das Thema gerade überhaupt noch aktuell? Ich bin gerade nicht in Kreisen unterwegs, in denen das eine Rolle spielen könnte. Ist Mobbing noch ein Thema in dieser Gesellschaft?
Ich weiss es wirklich nicht - aber mir ist klar, dass Mobbing nicht ausgestorben ist, weil ich nicht mehr in der Schule bin.
Es werden überall weiterhin Menschen gequält oder zumindest geärgert, weil sie in irgendeiner Form nicht so sind, wie es ein paar Leuten passt, die entweder die nötige Kraft, das nötige Selbstbewusstsein oder die nötige Mehrheit hinter sich haben.
Ehrlich gesagt, das betrifft mich viel mehr als manch andere fehlende Fairness auf dem Planeten. Denn hier treffen meist Leute aufeinander, die zumindest mal eines gemeinsam haben: den gleichen Arbeitsplatz, dieselbe Schule, whatever.
Eine der Hauptursachen wird wohl sein, dass ein paar Egoisten es nicht ertragen können, dass der Nebenmann (der ja soooo viel uncooler ist) auf dem selben Niveau steht. Fast alle Menschen versuchen sich von Zeit zu Zeit davon zu überzeugen, dass sie aus diesem oder jenem Grund besser sind als der Gegenüber. So traurig das im Allgemeinen schon ist, so gibt es doch wenigstens harmlose Formen davon: Hier werden Wettkämpfe ausgetragen, mancher lässt sich so einfach zu noch höheren Leistungen anspornen, und es ist hoffentlich nur ein Bruchteil, der versucht, das vermeintliche Problem zu lösen, indem der andere zu Boden gedrückt wird.
Das Traurige ist vor allem, dass es meistens wahrscheinlich zwei Typen Mensch betrifft, die davon eigentlich am wenigsten haben:
Die Opfer sind meist die Leute, die sowieso unter geringerem Selbstwertgefühl leiden, und im Falle eines Angriffs schneller daran zerbrechen als andere Leute.
Die Täter wiederum sind oft die, deren Chancen sich andersweitig gegen vermeintliche Gegner durchzusetzen, auch eher gering sind - weswegen sie eben auch auf Gewalt (egal ob psychisch oder physisch) zurückgreifen.
Bis auf ein paar Hänseleien meines Übergewichts wegen kann ich eigentlich nicht behaupten, jemals ernsthaft ein Mobbingopfer gewesen zu sein. Dennoch stehe ich der Opferseite hier wesentlich näher, weil ich mir wesentlich eher vorstellen kann, wie es ist, von anderen gedemütigt zu werden. Die Vorstellung, selbst in dieser Form Gewalt auszuüben, liegt mir derart fern, dass ich das gar nicht realistisch nachempfinden könnte.

Witzigerweise rührt mein Pseudonym Sash ausgerechnet von einem vergeblichen Versuch, mich zu mobben, her. Es ist mit Sicherheit nicht gängig, sich Verspottungen auch noch zum Titel zu machen, aber so bin ich nunmal. Ich sage nicht umsonst "vergeblicher Versuch".
Wie sieht das aus? Hat sonst jemand hier Erfahrungen? Vielleicht sogar von der Täterseite aus? Würde mich interessieren, wenngleich ich eigentlich nicht viel Resonanz erwarte auf so ein heikles Thema.
Sonntag, 10. august 2008
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Das Wochenende ist vorbei, und ich hoffe, dass meine linke Hand bald mal wieder normal wird. Ich hab mir eine zwar nicht sichtbare, aber scheinbar ordentliche Verbrennung beim Schnippeln der Habaneros zugezogen. Hat sich jetzt auf jeden Fall zwei Tage lang immer mal wieder mehr oder weniger bekannt gemacht. Gut, im Alltag behindert einen das nicht wirklich, aber es ist komisch, wenn das Halten einer Zigarette auf einmal schmerzhaft ist.
Aber Wochenenden beinhalten immer auch mindestens eine komische Komponente. So kenne ich das zumindest. Manchmal nur im Blog, aber immerhin. Gestern habe ich tatsächlich einen Besucher über google erhalten, weil er nach - und jetzt kommt's! - "intro sprüche für telefonsex" gesucht hat. Ich bin mir nicht nur ein wenig unsicher, was damit gemeint war, ich bezweifle auch stark, dass man auf der Suche danach hier fündig werden kann.
So, außerdem hab ich ein paar wichtige Briefe rausgeschickt und hoffe mal, dass das alles klappt: Der Vertragspartnerwechsel mit Arcor, Kündigung einiger Bankkonten etc. pp. Später gibt es bestimmt noch heiterere Sachen hier.
Montag, 4. august 2008
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...so könnte man es "marzahnisch" ausdrücken. Genug gelästert!
Es ist sackwarm (ja, das ist schon wieder mein Vokabular!) und eigentlich ist das schön. Meckern will ich übers Wetter nicht, denn wie sagt man so schön: Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Klamotten!
Ich muss den Spruch ergänzen: ...und im Notfall Ventilatoren!
Mit der traurigen Befürchtung, dass die Boxershorts mich über gesunde Maßen hinaus aufheizen, sitze ich also vor meinem Miefquirl am PC. Hier in Berlin ist ein fast wolkenloser Himmel zu sehen und ansonsten ist alles hervorragend geheizt.
Es gibt nur einen Nachteil dieser Hitze: Insekten!
Selbst hier möchte ich mich nur bedingt beschweren, denn ich bin mir ihrer Nützlichkeit bewusst und ich bin ausreichend informiert um zu wissen, dass die Chance als Nicht-Allergiker in Berlin ein gefährliches Insekt zu finden ähnlich hoch ist wie die Chance auf den Lottogewinn, der mir sicher trotz vehementer Spielverweigerung irgendwann mal fehlerbedingt zugestanden wird, weil ich so nett lächeln kann.
Aber nerven können sie trotzdem! Dass mein Bildschirm von der ein oder anderen Fliege vollgekackt wird: Meinetwegen! Falter an den Wänden und im Dunstkreis der Glühbirne: Kein Problem! Aber wenn man schon halbwegs unbekleidet am PC sitzt, nerven die ganzen Attacken von Lebewesen, die es nicht einmal auf mein Blut abgesehen haben. Im Verlauf der letzten Woche habe ich (gerade nachgezählt) mindestens 13 verschiedene Arten von Insekten (also noch nicht einmal Spinnentiere eingerechnet) hier in meinem Zimmer unterscheiden können. Von schwarzen Käfern, die sich gerne aus einem Meter Höhe mit vernehmbaren Krachen auf den Boden schmeißen über die grünen Biester, die unsere Chilis fressen bis zu gescheckten Motten, die irgendwie den Berliner Stadtplan für ein Lockmuster halten und sich maßenhaft versuchen, dort breitzumachen (vorzugsweise in den Außenbezirken) ist hier alles zu finden gewesen.
Ist ja auch klar, schließlich sitze ich oft noch spät in der Nacht am PC, das Licht brennt und das Fenster ist offen.
Da das aber bei dem Wetter und meinen Schlafgewohnheiten unvermeidlich ist, habe ich heute ein Fliegengitter gekauft und installiert. Damit kann ich zwar nicht mehr dem Volkssport hier in der Siedlung (Sachen aus dem Fenster werfen) fröhnen, ohne es vorher abzuhängen, aber das werde ich gerade noch überleben.
Trotz seiner schwarzen Farbe ist es tatsächlich nur schwer zu sehen, aber eigentlich ist mir das egal. Soll die Welt doch wissen, dass ich Angst habe...

PS: Ein Foto von einem Falter, den Nico und ich noch mit der alten Cam (deswegen die unnatürliche Kontrastbearbeitung) gemacht haben:


Quelle: eigenes Foto

Montag, 28. juli 2008
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Nachdem ein GB nicht so leicht im Blog zu implementieren ist, probieren wir es doch mal in der Low-Budget-Version. Dies ist der Eintrag, unter den man seine off-topic-Fragen loswerden kann, wo man über alles andere diskutieren kann, wozu auch immer man ein Gästebuch eben so nutzt. Man muss sich (weiter unten) die Kommentare anzeigen lassen, dann kann man lesen und - oh Wunder! - auch selbst welche schreiben. Ich hoffe, das wird was. Zunächst stehen die neuesten Kommentare unten, wodurch man leider schlecht erkennen kann, ob es was neues gibt. Aber immerhin wird die Anzahl der Einträge angezeigt. "Heavy User" haben es sicher sehr bald raus...

An die Besucher von der WG-Page:
Ich weiss, das hier kann das alte GB mit allen Smilies und dergleichen nicht ersetzen, aber dafür bietet es mehr Öffentlichkeit und ich hoffe, dass es wieder zu einem virtuellen Treffpunkt wird - wenn wir schon persönlich in alle Winde verstreut sind. Und: Auch wenn das hier Sashs privater Blog ist: Mal keine Hemmungen; das war die Page auch lange - und hier mache ich gerade einfach mehr als an der Seite selbst. Kommentiert, ihr Schweine!
Sonntag, 27. juli 2008
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So, in den letzten Tagen ist einiges passiert. Ich werde das jetzt nicht in tausende Einzelartikel zerlegen, sondern es einfach mal so runterschreiben mit all den Kleinigkeiten. Ein Sorry an die Spartenleser da draussen!
Alles begann damit, dass Sophie und ich uns übers Wochenende vom 18. - 20. diesen Monats ein Auto ausgeliehen haben. Das hatte viele verschiedene Gründe: Familienfest und Kennenlernen der Stadt. Naja, und natürlich Bequemlichkeit bei diesen Unterfangen.
Am 19.7. war der Tag, an dem ich wegen einer Familienfeier (immerhin ein 120jähriges Jubiläum!) nicht gelernt habe. Das ist allerdings nur eine allzu grobe Umschreibung des Ganzen. Es war einiges, was im Verlauf der paar Stunden so passiert ist.
Zunächst war ich mit Sophie Samstag morgens schon recht früh unterwegs um einzukaufen. Ein herrliches Beispiel für Übergrößen-Einkäufe mal wieder. "Sehr speziell" sei mein Wunsch (in einem Übergrößengeschäft ein passendes Hemd zu finden), meinte der recht nette Mensch im Hirmer in Steglitz am Walther-Schreiber-Platz. Eine Lösung für moderate 120 € hatte er allerdings notfalls parat. Ich will ja jetzt nicht kleinlich sein, aber ich bin nicht der Mensch, der sich 120 € für ein Hemd leisten kann. Naja, wir sind letztlich doch noch fündig geworden - und ich sehe es schon als schön an, für 85 € zwei Hemden gefunden zu haben.
Was ich allerdings fies fand, war, dass ich bei der Einfahrt ins Parkhaus bereits einen wirklich derben elektrischen Schlag von dem Parkticket-Ausgabe-Automaten bekommen hab. Ich geb zu, ich hab versehentlich nicht auf den Knopf gedrückt, aber das hat echt noch 1 Minute wehgetan - also vergleichbar mit dem letzten Schlag, den ich mir an einem Lampenanschluss geholt hab. Super! Ich frag mich, ob das nun nur eine normale Entladung war, oder ob diese Metallplatte an dem Teil ernsthaft unter Strom gehalten wird. Zweites wäre eine fiese - aber in Kombination mit einer Überwachungskamera sicher auch witzige - Sache.
Die Fahrt zur Feier nach Potsdam war entspannt und insbesondere witzig, weil ich wirklich quer durch die Stadt gegurkt bin, keine Ecke wirklich kannte, aber immer genau wusste, wo ich hinfahren muss. Grandios. Wenn es nicht so ein irrwitziges Unterfangen mit dem P-Schein wäre, könnte ich das allen Einheimischen nur empfehlen.
Die Feier war nett, für mich ja aber dennoch alkoholfrei wegen des Autos - weswegen ich eben auf die kulinarischen Genüsse am Buffet zurückgegriffen habe :)
Die letzten beiden Tage standen dann eigentlich zu Hundert Prozent im Zeichen des Lernens. Nicht, dass ich davor nicht auch gelernt hätte, aber natürlich habe ich - mit massig Unterstützung von Nico und Sophie - noch einmal richtig rangeklotzt.
Hat leider nur bedingt was gebracht. Immerhin habe ich mich richtig gut vorbereitet gefühlt, und war nicht halb so nervös wie das letzte Mal. Das ist bei einem Prüfungs-Ängstling wie mir schon einmal angenehm. Wenn irgendjemand wissen will, wieweit man seine Handlungen bei 300 Puls aufwärts noch kontrollieren kann, der kann sich gerne vor Prüfungen mit mir unterhalten ;)
Naja, ich war mal wieder der Newbie im Team. Von den drei anwesenden Leuten war ich mit dem zweiten Versuch noch der harmloseste. Durchgefallen bin ich allerdings abermals. Schade, denn die erste Strecke wollte der erste Prüfer durchgehen lassen, der zweite hat dann - nicht unkorrekt - angemerkt, dass es ein zu großer Umweg wäre, und das wars dann.
Die zweite Strecke hat mich eiskalt erwischt. Ich hatte mich auf viele absurde Strecken vorbereitet, aber nicht auf eine zwischen dem Klinikum Hellersdorf und... dem Klinikum Hellersdorf. Ich weiss es nicht, vielleicht war es nett gemeint, dass die Tour nur einmal ums Eck führte, aber die kleinen Sträßchen hatte ich einfach nicht auswendig parat. Irgendwie wieder einmal ärgerlich.
Trotz versauter Prüfung sind wir noch - weil wir eh da waren - ins KaDeWe gegangen um uns ein paar Habaneros zu holen - Habi ist ja noch nicht soweit ;) Der Ausflug wurde dann etwas absurd, weil das einzige, was sie dahatten, "Gewürzpaprika" in der selben Form waren. Die Verkäuferin meinte, es handele sich um Habaneros, und so habe ich testweise vier Stück gekauft. Ich hab sie kurz mit dem Finger angeritzt und einen langweiligen, nicht scharfen Paprika-Geschmack festgestellt. Wir sind ein paar Minuten später zurück gegangen und Sophie hat der Verkäuferin den Tipp gegeben, dass das nicht das ist, was wir als Habaneros kennen, und sie - wenn es welche sind - extrem mild sind. Wir waren kein bisschen unfreundlich, wir wollten nicht einmal Geld zurück oder etwas derartiges, wir wollten nur den Hinweis geben, dass einige Kunden vielleicht enttäuscht wären, wenn sie Habaneros suchen wie wir.
Im Verlauf der folgenden Diskussion habe ich herzhaft in eine der Früchte gebissen, um zu beweisen, dass sie so scharf nicht sind. Dazu muss ich zu meiner Schande gestehen, dass sie innen tatsächlich recht scharf waren - wenngleich wir daran festhalten, dass der Geschmack und die Schärfe einer Habanero nur bedingt würdig sind.
Da es darum aber eigentlich nicht mehr ging, sondern es zu peinlichen Verteidigungsversuchen seitens zweier Verkäuferinnen kam, die versuchten uns mit Argumenten à la "mir sind die aber scharf genug!" zu überzeugen, hab ich auch nicht mehr eingestehen wollen, dass sie doch ein wenig scharf sind.
Dämlich, ich weiss.
Aber mal im Ernst: Wir haben nur gesagt, wir hätten was anderes erwartet, und darauf freundlich hingewiesen. Und dann haben die uns versucht, mitten im KaDeWe runterzuputzen, was uns denn einfalle. Fand ich schon etwas strange. Naja, sei es drum.
Ich kann jetzt immerhin behaupten, ein Gespräch noch ein wenig weitergeführt zu haben, nachdem ich eine viertel Habanero im Mund hatte ;) Dass sie nicht so überzeugend waren, lässt sich übrigens daran ablesen, dass ich mich mit zwei Schluck Cola binnen 10 Minuten von sämtlichen Schmerzen befreit hatte - vom laschen Geschmack ganz zu schweigen.
OK, ich will jetzt aber auch nicht als Habanero-Pöbler in die Geschichte eingehen...

Dienstag, 22. juli 2008
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Ja, man könnte tatsächlich der Meinung sein, der Blog sei gerade dabei, einzuschlafen. Das ist nicht korrekt, aber die letzten Tage bin ich einfach nicht zum Schreiben gekommen, bzw. hatte keinen Nerv mehr, wenn ich es dann konnte.
Das hier wird jetzt ein bisschen ein gemischter Beitrag. Ich weiss, das macht es vor allem schwer zu kommentieren, aber das werden wir dann sehen.

Zunächst zum Blog selber:
Ich bin jetzt eine Woche quasi nicht zum schreiben gekommen, habe nur spärlich auf Kommentare geantwortet und den Eindruck erweckt, ich stelle mich tot: Ergebnis: Wiederaufnahme in die Top 10, Verdopplung der Besucherzahlen und mehr Kommentare als zuvor? Mögt ihr meinen Blog lieber, wenn ich nichts schreibe? ;)

Zu unserer WG:
Die Woche war alles in allem ziemlich hart. Durch Nicos Einzug ging uns das Wohnzimmer vorübergehend verloren, das Lager musste ausgeräumt, tapeziert und gestrichen werden - und zu guter Letzt musste Nicos Zeug dann dort auch noch hinein. Aber natürlich war die Zeit am härtesten für den Durchling selbst, der nun - wie er vorher erkannte - drei Zimmer in zwei Wochen bewohnte. Naja, und die Bedingung zum Einzug war eben das Helfen beim Renovieren des Zimmers. Was das Zimmer angeht, können wir uns eigentlich selber loben. Ich würde zwar behaupten, dass man um das Fenster vielleicht noch ein drittes Mal hätte streichen können, aber besser als die alte Tapete ist das dort auf jeden Fall.
Für die, die es nicht glauben wollen, gibt es hier die alte Tapete (im Originalzustand - inkl. Abriss):


...und inzwischen ist sie einfach nur durchgehend weiß. Ich hab dann aber heute gleich noch ein wenig mein Zimmer aufgeräumt - und fertig ist der ganze Rummel, der einen mit allem anderen Gedöns vom Lernen abhalten kann. Naja, und die Würmer eben ;) Ich hab echt schon eine Weile nicht mehr so lange ein Spiel gezockt wie die letzten Tage Worms. Unglaublich. Schön, dass derartige Unterhaltung heutzutage mit 7 € recht erschwinglich ist.

Zur Welt da draussen:
Inzwischen weiss ich echt nicht mehr, was ich noch alles kommentieren soll, denn dazu ist die Zeit meines Nicht-Kommentierens etwas lang geworden. Ein paar Themen möchte ich dennoch anschneiden, aber nur um kurz meine Meinung wiederzugeben:

1. Der geköpfte Hitler
Es ist doch faszinierend, dass insbesondere die Bild zunächst einen öffentlichen Aufschrei gegen das Ausstellen Hitlers als Wachsfigur heraufbeschwört und man sich dann wundert, wenn jemand das ernst nimmt. Wobei die Reaktionen ja für einen derartigen "Angriff" erstaunlich verständnisvoll ausfielen. Ich persönlich hab jetzt gar nicht mal was gegen derartige Aktionen, aber warum bei einer dämlichen Wachsfigur?
Ich bin nach wie vor kein Freund der Political Correctness, und ich finde es als ausgemachter Gegner rechten Gesocks kein Problem, Adolf Hitler in einem Wachsfigurenkabinett auszustellen. Ist das Glorifizierung? Ernsthaft? Wenn Hitler keine "interessante" zeitgeschichtliche Person war, wieso dann der Aufschrei? Heilig wird Hitler doch insbesondere durch all die Tabus, die ihn auf ein Podest stellen. Skandalös soll es ja sein, dass die Hitler-Figur nur ein paar Hundert Meter vom Holocaust-Mahmal entfernt steht. Skandalös finde ich, dass sich zwischen diesen beiden Punkten sicher hundert in Hinterhöfe und Treppengeländer geritzte Hakenkreuze befinden, deren Ersteller sicher wesentlich eher Hitler glorifizieren, als es die recht unspektakulär gehaltene Puppe im Sitzen je tun wird. Heuchelei meiner Meinung nach!

2. Atomkraft
Kernenergie ist der neue Ökostrom, das ist doch so, oder? Das hab ich zumindest geglaubt zu vernehmen, als ich in den letzten Tagen die Medien durchforstet habe. Nehmen wir doch mal wieder unseren alten Helden Wagner:


Screenshot: bild.de

Was lernen wir daraus? Wagner war vom Herzen her Atomkraftgegner, nicht aus Vernunftgründen. Das glaube ich ihm, denn vernünftig gesehen hat sich bei der Lage um die strahlende Materie nichts getan. Hey, ich bestreite gar nicht, dass es schwer bis unmöglich ist, aus der Kernkraft auszusteigen und gleichzeitig CO2 einzusparen - vor allem in der Menge, in der es Merkel beinahe fast schon sicher vorzuhaben glaubt.
Aber wie kann man behaupten, das sei der bessere Weg. Hunderttausende Tonnen radioaktiver Abfall für den nach wie vor kein einziges Endlager weltweit existiert sind also eine ernstliche Alternative. Und dann auch noch mit der Begründung, Windräder versperren den Blick aufs Meer?

(Einschub: Mir ist bewusst, dass die Windenergie Kernenergie gerade nicht ersetzen könnte, aber die Gewichtung der Nachteile ist einfach eine perverse Verdrehung der Tatsachen, denn Wagner erwähnt kein Gegenargument zur Atomkraft ausser der Tatsache, dass er selber mal dagegen war)

Ist der Kampf gegen globale Erwärmung wichtiger als Sicherheit vor radioaktiver Verstrahlung? So muss die Frage dazu doch lauten? Und wenn wir bei Horrorszenarien sind, dann möchte ich die Frage nachreichen, wie schlimm im Vergleich zur Überhitzung des Planeten und der Verstrahlung desselben ein Brachliegen der Wirtschaft wäre. Denn das wäre so ziemlich alles, was wir in Kauf nehmen müssten, wenn wir beides umgehen wollten. Alles nicht schön, aber mindestens eines davon wird irgendwann - uns oder unsere Kindeskinder - ereilen.
Aber mir ist schon klar: Wenn der Onkel Sarkozy Kraftwerke bauen darf, dann wollen wir das auch, schließlich sind wir mindestens genauso gut darin hier in Deutschland. Nehmt es mir nicht allzu übel, aber das ist für mich mindestens ein so guter Grund zu Kotzen wie Adolf Wachskopf für Franz Josef Wagner.

3. Die U-Bahn-Schläger
Nun sind die beiden Idioten, die einen Rentner fast totgeschlagen haben also endlich im Knast. Das reicht der Bild und einigen Politikern nicht, jetzt wird spekuliert / gefordert / beschlossen, dass sie nach Verbüßen der Haftstrafe abgeschoben werden.
Also ich bin der Meinung, dass das unsinnig ist. Ich kann Abschiebungen echt nicht nachvollziehen. Da leben wir in einer "so schönen", fast völlig globalisierten Welt, aber sobald einer böse wird, da drücken wir ihn wieder unseren total lieben Nachbarn auf und sagen: "Da, den wollen wir nicht! Ihr könntet uns aber im Ausgleich gerne ein paar liebe gut ausgebildete Ingenieure schicken, die für 6 € pro Stunde bei uns tolle Flugzeuge bauen."
Hat eigentlich irgendeiner der Verantwortlichen mal darüber nachgedacht, was passiert, wenn das alle anderen auch machen: Richtig, es ändert sich gar nix! Toll! Wirklich!

Aber gut, das war es jetzt erstmal aus meinem evolutionsskeptischen Lager hier in Berlin-Marzahn. Ich wünsche euch allen noch eine gute Nacht und versuche zu versprechen, dass ich bald wieder etwas mehr schreibe.




Mittwoch, 9. juli 2008
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Dass mich noch Dinge ratlos hinterlassen können. Man glaubt es nicht. Schon gestern habe ich im Supermarkt gegenüber ein neues Angebot gesehen, dessen Bedeutung mir unklar ist: Drei verschiedene Gläser eingelegte Gurken werden zusammen verkauft als... als...


Nun komme ich ja aus dem Schwabenland. Da gibt es in einem normalen Supermarkt nicht einmal drei verschiedene Sorten eingelegte Gurken. Folglich habe ich auch keine Ahnung, was man mit drei Gläsern Gurken alles für Parties feiern kann. Ist das ein Angebot, das auf schwangere Frauen abzielt? Ist das das Chips-Äquivalent des Ostens seit der DDR-Zeit? Ich bin leider völlig überfragt. Kann mir da jemand helfen?

Samstag, 28. juni 2008
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Also wenn das Spiel heute nicht sehenswert war, welches soll es dann sein?
Schöneren Fußball bekommt man zwar sicher zu sehen, aber ich hab schon einige Krimis gegen das heute Abend - wie sagt man so schön? - abstinken sehen. So lange es ein Bild gab, hab ich das Spiel gesehen, und etwas vergurkteres und dennoch so schönes hab ich selten gesehen.
In der Stadt ist jetzt sicher mords die Party, hier vor dem Haus hat man neben dem Feuerwerk allerdings auch mit den negativen Auswirkungen zu kämpfen: Dass selbst nach einem gewonnenen Spiel rassistischer Quatsch durch die Gegend gebrüllt wird, will mir einfach nicht in den Kopf. Hauptsache Stress! Wie schön, dass es Fußball gibt.
OK, ich muss natürlich anmerken, dass die meisten selbst hier sich ehrlich freuen oder im Vollsuff für irgendetwas bejubeln, was man nicht identifizieren kann - aber das ist ja auch kein Problem. Hauptsache glücklich.
Ich freu mich aufs Finale. Mal sehen, was das gibt. Sollten es die Russen sein, dann ist hier im Viertel für Party gesorgt. Wie auch immer das dann aussieht...
Mittwoch, 25. juni 2008
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So, nun melde ich mich mal wieder nach einer Weile. Gestern Abend wollte ich eigentlich noch einiges schreiben, aber dann hat Overblog mich nicht in die Administration gelassen, was danach durch meinen Zeit-, bzw. Lustmangel komplettiert wurde. Bei bild.de habe ich nicht sonderlich viel über die üblichen Maße hinaus erschütterndes gefunden. Aber natürlich war da beispielsweise die inzwischen auch von bildblog kommentierte Studie. Die berichtet völlig erschütternd, wie lustmolchig die heutige Jugend sich durch die Betten rockt. Gut, das stimmt nur bedingt, denn es geht um eine nicht repräsentative Studie eines Kinderhilfsprojektes über die Sexualerfahrungen von Kindern aus sozial schwachen Familien. Das - so muss ich fast lobend erwähnen - steht so auch in Bild. Warum das Ergebnis allerdings so einen Einfluss auf die Gesellschaft haben soll, das verstehe ich nicht. Keine Frage, in der betreffenden Studie werden offenbar ziemlich miese Dinge - also sexueller Mißbrauch beispielsweise - aufgedeckt, aber bei der gegebenen Zielgruppe war das Ergebnis nicht so verwunderlich. Wenn ich das richtig gesehen habe, fanden Kinder gänzlich ohne Sexualerfahrungen z.B. gar keine Erwähnung - obwohl sie sicher eine beträchtliche Gruppe darstellen.Um es ganz ganz krass zu formulieren: Wenn ich als Fahrer überzeugt wäre, dass ein Führerschein ein Menschenrecht ist, wer würde mich ernstnehmen, wenn ich eine Studie vorstelle, die besagt, dass 95% aller blinden Drogenabhängigen unter 20 Jahren keinen Führerschein haben?

Auf jeden Fall ist es die pure Sensationslust, die eine Zeitung wie Bild, die ihr Geld zumindest online durchaus mit der in der Studie schlecht weggekommenen Pornografie verdient, die einfach mal so Tipps zum Partnertausch gibt, dazu treibt, die meinetwegen noch seriös recherchierten Fälle zu erläutern. Moralisch kann mir eine Zeitung, die "versehentlich" eine Dreizehnjährige halbnackt abbildet, nicht erzählen, wie desaströs es doch ist, dass sich manche Kinder mittels Pornos aufklären.
Ansonsten jammern sie ein bisschen dem "guten deutschen Geld" hinterher:


Screenshot: bild.de


Die "Währung der Herzen", hach! Ja, da muss man einfach in Erinnerungen schwelgen, daran denken, dass man noch kostengünstiger angeschnorrt wurde ("Haste mal ne Mark?"), dass man noch mit weniger Geld telefonieren... äh, ich denke, wir lassen das Thema besser.
Gelernt habe ich nur leidlich wenig, Ozie und ich haben lecker gekocht, und ich melde mich später in der Nacht sicher nochmal.
Ach ja, später als alle anderen: Das Deutschland-Spiel war klasse, und ich freue mich mal wirklich, dass sie weiter sind!
Samstag, 21. juni 2008
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Ungewohnterweise bin ich heute Nacht einfach gegen ein Uhr ins Bett gegangen und hab geschlafen. Keine Versumpfung im Internet (insbesondere beim Bloggen) bis nachts um vier, keine Drogen... ich will damit sagen, dass ich eigentlich ausgeschlafen bin. Das sind aber die Tage, an denen ich mich bisweilen am ehesten müde fühle. Warum auch immer!
Nach Ewigkeiten gehe ich heute mal wieder in die Taxischule. Weniger wegen des Lernens, sondern eher um ein paar Sachen mit meinem Lehrer zu bequatschen. Er hat mir gestern noch eine Mail geschickt: Die Kollegen bieten jetzt auch einen Fortgeschrittenenkurs an. Muss ich mir überlegen, aber wahrscheinlich ist es doch besser, weiter zu Hause zu lernen. Spart immerhin Fahrtkosten! Naja, das wird seit langem auch der peinlichste Auftritt bei der Taxischule. Ich muss gestehen, dass ich eine der einfachsten möglichen Fahrten verkackt habe in der Prüfung :(
So, dann wollte ich noch einmal das Foto mit der Fliege thematisieren.
Erstens: Warum sagt mir meine Kamera erst nach 5 Jahren, dass sie so eine gute Makro-Einstellung hat?
Zweitens: Das Viech war echt der Hammer. Hat sich x-mal aus der Nähe fotografieren lassen, saß da geschätzte 6 Stunden, hat sich nicht an wechselnden Hintergrundfarben gestört, aber ein paarmal habe ich sie dazu gebracht, dass sie dem Cursor hinterhergekrabbelt ist. Sehr seltsam. Naja, wenigstens ein genügsames Haustier. Wahrscheinlich hat irgend ein Guru in der Fliegenwelt verkündet, dass das Sitzen auf LCD-Monitoren Superkräfte verleiht - oder irgendwelche Krankheiten heilt. Das war es zu so früher Morgenstunde. Ich denke, ich sehe mir heute Abend das Spiel an, das heisst, ich melde mich wieder!
Donnerstag, 19. juni 2008
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Nicht bestanden! Ich bin nicht durchgekommen, es war zwar „relativ knapp“, die Prüfer haben meine Vorbereitung gelobt, und ich bin mir sicher, dass es nächstes Mal klappt. Insgesamt eigentlich verkraftbar, ich habe mich ja auch nicht zu sehr darauf eingestellt, dass es beim ersten Mal klappt. Dass der nächste freie Termin erst in 5 Wochen ist, rockt da viel mehr rein. Ich hatte ja gehofft, einen Folgetermin in zwei bis drei Wochen zu bekommen. Das heisst, dass Sophie und ich mit unseren Finanzen am unteren Ende des noch irgendwie erträglichen Limits angelangt sind.
Zum Ende den aktuellen Stand bei Arcor: Das Geld ist scheinbar heute eingegangen. Nach sechs Tagen! Haben die Berliner Sparkasse und die Deutsche Bank noch Brieftauben im Einsatz? Wahrscheinlich setzen sie eher auf Laufvögel. Bachstelzen oder so...
Naja, der Stand ist also: Ab morgen werden wir wieder telefonieren können, „und das DSL-Signal kommt dann automatisch 24 Stunden später“. Nicht nur, dass mir diese Logik wohl nichts sagen muss, aber warum erfahre ich jetzt schon wieder was anderes? Dass das nicht gleichzeitig freigeschaltet wird? Warum?


Dienstag, 17. juni 2008
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Er ist angebrochen: Der Tag der Prüfung. In acht Stunden stehe ich auf, in neun fahre ich hin, in elf Stunden sollte es losgehen, und eigentlich sollte die Entscheidung in 12 Stunden bereits gefallen sein. Ich weiss nicht so recht, wie es mir geht. Ich habe keine enorme Panik, weil bei dieser Prüfung so viele Leute durchfallen, und ich das ja mehr oder minder sogar eingeplant habe. Meinem äußerst klammen Geldbeutel würde es extrem gut tun, wenn ich es jetzt schaffe, aber wenn ich noch mal eine Chance in 14 Tagen hätte, dann wäre das auch ok. Darauf kommt es bei meinem Kontostand auch nicht mehr an. Genausowenig kommt es auf das eine Objekt oder die eine Straße an, die ich vielleicht zu wenig im Kopf habe, weil ich gerade schreibe. Im „Nachhinein“ muss ich sagen: Ich hätte mehr lernen müssen, vielleicht auch können. Aber ob mir heute das zum Verhängnis wird oder doch eher die Null-Toleranz-Einstellung der Prüfer, die mein Lehrer ihnen immer untersagt: Noch weiss man es nicht. Vielleicht stehe ich da morgen auch, und das Ganze wird eher locker.
Nach dem Gesetz der Serie müsste es aber eigentlich klappen, denn bisher hat sich in meinem Leben durch Zufall immer genau an der richtigen Stelle etwas ergeben. Die einzige Ausnahme war eigentlich mein Wiederholen der elften Klasse. Aber ansonsten hab ich meine Gymnasialempfehlung ohne Anstrengung, mein Abi fast ohne Lernen, meine Zivistelle und meinen ersten Job ohne Suchen bekommen. Beim Führerschein hatte ich atemberaubendes Glück, der Staplerschein war ein Witz, und jetzt kommt der P-Schein, auf den ich mich ausnahmsweise auch mal richtig vorbereitet habe. Was soll mir das Leben anhaben wollen? Eine vergeigte Prüfung würde meinen Lebenslauf eigentlich nur vervollkommnen.
Wisst ihr was? Es kotzt mich an, dass das jetzt nicht wenigstens schon online lesbar ist!


Dienstag, 17. juni 2008
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Als ich vorher in den Briefkasten sah, und die Post herausangelte, fand ich Post an mich vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. Zunächst hab ich mich noch gefragt, ob ich irgendwann unter Alkoholeinfluss im Internet irgendwas bestellt hätte, aber dann war es doch nur ein Fragebogen. Eine Umfrage zur Wohnsituation in Marzahn-Hellersdorf. Ich mache gerne bei solchen Umfragen mit, aber selbst diese war an manchen Stellen etwas undurchdacht. Für WG-Bewohner sind die ganzen „Wie hoch ist ihr Haushaltsnettoeinkommen?“-Fragen einfach nicht gemacht. Denn wenn ein Mitbewohner von mir 2000 € verdient, zählt das zum Haushaltsnettoeinkommen, für die WG sagt das allerdings gar nix aus. Naja.
Besonders angetan hat es mir folgende Frage zum Wohnumfeld:

Soll alles so bleiben wie es ist?
( ) Ist notwendig
( ) Wäre wünschenswert
( ) Ist unwichtig (Da bin ich mir nicht mehr ganz sicher, der Umschlag ist schon zu!)

Was soll man dazu sagen?
Freitag, 13. juni 2008
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...dann kann man auch mal auf den Gedanken kommen, übers Wetter zu schreiben. Das hat nämlich in den letzten zwei Tagen einen ziemlichen Umschwung vorgenommen. Gerade haben wir richtiges „Caps-Lock-Wetter“ (schifft ohne Ende) und angenehm warm ist es jetzt auch nicht mehr. Dafür war es mir persönlich davor schon fast zu warm. Das mit dem Wetter ist bei uns Menschen ja eine erstaunliche Geschichte: Eigentlich passt es uns doch nie so wie es ist. Ich gehöre zwar zu der Sorte Mensch, die mit Vorliebe behaupten, es gibt kein falsches Wetter, sondern höchstens falsche Kleidung – aber dann erwische ich mich selbst beim Wettern übers Wetter.
Was für all die neuen Leser von Overblog vielleicht eine lustige Anekdote sein könnte: Mein allererster Blog-Eintrag (nicht bei diesem hier) handelte in der Tat vom Wetter. Und das nicht einmal, weil es besonders toll oder schlimm war. Ich wusste einfach nicht, was ich schreiben soll, wollte aber irgendwas schreiben. Tja, jetzt ist diese Katze auch raus aus dem Sack ;)
Übrigens: Ich lerne nebenher nach wie vor, aber zwischenrein kann man zur Entspannung eben auch mal ein paar Minuten bloggen. Lange Blogeinträge, die irgendeine Form der Recherche benötigen, kann ich gerade mangels Netz eh vergessen. Und Schund wie dieser schreibt sich recht schnell...


Freitag, 13. juni 2008
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