Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

Werbung

Gästebuch

Neueste Kommentare

Profil

  • : Sash
  • sash
  • : männlich
  • : 12.11.1981
  • : Berlin Germany Europe Earth
  • : Linker Spinner mit wenig Geld und einem Hang zum Zynismus. Dennoch lebensfroh und gutmütig. Ist das hier ne Kontaktanzeige? :)

Organisatorisches

Feeds

  • RSS feed of articles
Na super!
Jetzt hab ich hier im Blog großspurig angekündigt, über den ersten Mai in Berlin zu schreiben, und dann kann ich es eigentlich nicht. Das ist irgendwie schade. Ich wollte da niemanden verprellen, aber ich hab es mir auch nicht ganz ausgesucht.
Ich bin mit Ozie pünktlich um kurz nach 16 Uhr aus dem Haus gegangen, um auch ja nicht den - sicher pünktlichen (*g*) - Abmarsch der revolutionären Demo zu verpassen. Wir sind dann doch von der Warschauer Straße aus zum Kottbusser Tor gelaufen, da die U-Bahn etwas maximalfrequentiert war. Das gemütliche Schlendern durch Kreuzberg war aber eigentlich ok, zwischendurch habe ich fast schon angenommen, die Demo startet wo anders, weil am Görlitzer Bahnhof oder in der Oranienstraße (teils wegen des Myfests) tausende von Menschen auf der Straße waren. Am Kottbusser Tor angekommen, machte sich fast ein wenig Langeweile breit, weil auf der Versammlungsfläche dank Konzis so viel los war, dass wir - eigentlich nur auf die Demo wartend - nicht groß Lust verspürten, uns so mitten unters Volk zu mischen. Wir haben auf der Insel im Kreisverkehr unter der U-Bahn gewartet und die ersten zaghaften Versuchungen der Polizei, den Kreisel zu sperren, begutachtet. Dabei gab es hier und da einiges zu lachen, weil das Absperren mit einer Koordination einherging, die auch halbierte Grottenolme unter Narkose ähnlich zustandegebracht hätten.
Ich hab innerlich einen Gutteil der Zeit mit Feiern verbracht, weil es einfach zu schön ist, zu beobachten, was passiert, wenn sich irritierte Autofahrer von hinten einer Absperrung nähern, wie manche dabei gegen die Fahrtrichtung fahren und versuchen, unauffällig zu sein, und natürlich, wie Busfahrer bei der dritten Anfahrt aufs Kottbusser Tor eine Pause von einer halben Stunde einlegen müssen.
Weitere Vermutungen: Ich sehe immer noch aus wie ein Zivicop, orangene Roller sind extrem kontrollgefährdet, das Filmen von Passanten ist inzwischen legal und Polizisten können nur begrenzte Gebiete logisch erfassen.
Ozie ging es leider nicht so gut, ihr Magen hat sie nicht in Ruhe gelassen, was natürlich unsere Stimmung ein wenig getrübt hat. Mit lediglich einer Stunde Verspätung setzte sich die Demo in Bewegung, und das war dann der Zeitpunkt, an dem meine Kamera einmal mehr den Geist aufgegeben hat. Super Timing!
Die Demo war angemessen groß (keine Ahnung wie viele, aber es war beizeiten eng auf der Straße), aber leider auch nicht besonders lautstark. Lediglich der Lauti selbst hat mit guter Musik für ein wenig Stimmung - aber weniger kämpferische - gesorgt. Was ich ein wenig abartig fand, das war nach etwa 100 Metern Wegstrecke das, was ich irgendwie nur "Pressetermin" nennen kann. Die Demo stand 10 Minuten mehr oder minder und hat sich von allen Seiten ablichten lassen. Öffentlichkeitsarbeit schön und gut, aber irgendwie wollte ja eigentlich eh niemand auf die Fotos, und es sollte allen klar gewesen sein, dass - wenn auch nur ein Kind einen Kieselstein wirft - niemand mehr Interesse an diesen Bildern haben wird, weil es dann "bessere" gibt. Also wozu Fotoshootings?
Die Demo selbst war von der Route her meines Erachtens (hab ja keine Vergleichsmöglichkeiten) ok, die Stimmung aber irgendwie etwas verhalten. Theoretisch müssten wir noch in der Demo, bzw. in der Nähe gewesen sein, als der Polizeipräsident seine "Gucken wir mal nach den Jungs"-Nummer abbrechen musste, weil die Jungs nun nach ihm geguckt haben. Allerdings ging es Ozie mitlerweile so schlecht, dass wir beschlossen haben, zum Klinikum am Urban zu latschen, dass recht unweit des Kotti liegt.
Um den Weg auch sicher zu finden, haben wir eine Krankenwagenbesatzung nach dem Weg gefragt, die uns astrein in die Richtige Richtung gelotst haben. Sie fanden es vermutlich ein wenig seltsam, dass jemand nach der Klinik fragt, und dann selber läuft. Aber die werden noch ihre Einsätze gehabt haben, da bin ich mir sicher.
In der Klinik ging es nach der Anmeldung in den Wartebereich, und dort haben wir dann eine Stunde verbracht. Es war also etwa 23 Uhr, als Ozie dann in den sicheren Bereich durfte. Von nun an warteten wir getrennt und ich hatte so Gelegenheit, einige interessante Bilder aus dem Krankenhaus mitzunehmen. Nach einiger Zeit kamen nämlich einige Leute an, und da war alles dabei, was man so erwarten kann: Verletzte Linke von der Randale, verletzte Männer von ihren Sauftouren, verletzte Polizisten nach der Randale, Angehörige, die sich das Feiern auch in der Rettungsstelle nicht verbieten lassen, und zwischendurch der ein oder andere Mensch, der das Glück hatte, just an dem Tag krank zu werden, als Herrentag und erster Mai zusammenfielen und das Pech, dass niemand ihn in ein Krankenhaus außerhalb Kreuzbergs bringen konnte.
So wie Ozie.
Aber die Auswahl an Leuten war beeindruckend. Das Krankenhauspersonal war zwar am Rödeln, aber natürlich völlig überfordert. Es war fast halb zwei, als ich nach einer verschenkten (Schmerz-)Tablette, endlos viel Blut, Zusammenbrüchen und gewagten Sozialexperimenten in Form gemeinsamer Gespräche zu Ozie konnte, wo es dann - genau anders herum - etwas zu ruhig zuging.
Was ich alles an Kopfverletzungen gesehen habe an dem Abend reicht mir für einen Eindruck vom Ärger in der Stadt. Zu denken gegeben hat mir (als zugegeben etwas skeptischer Linker), dass nur ein einziger Polizist in dieses (immerhin nächste) Klinikum gebracht worden schien, dass er nicht warten musste, dass die Kollegen sofort zu ihm durften, dass sie das Ganze nach eigenen Aussagen "etwas beschleunigen" wollen...
Ich denke, wir müssen hier schon von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft reden.
Aber wie dem auch sei: Ozie ging es bald etwas besser, was sicher auch an der üppigen Dosierung von Schmerzmitteln lag. Eine Gastritis also, warum nicht? Wahrscheinlich besser als Platzwunden.
Zur Heimfahrt haben wir uns dann ein Taxi genommen. War irgendwie komisch für mich. War das erste und wahrscheinlich einzige Mal, dass ich während der Ausbildung selber Gast in einem Taxi war. Der Fahrer war nett, hab mich mit ihm über die Prüfung unterhalten und was die Rechnung anging, war er vorblidlich, wie man es nur sein kann.
Gegenüber hab ich mich noch mit Döner und Zubehör (Lahmacun) ausgestattet, und so war das Essen immerhin ein würdiger Abschluss.
Freitag, 2. mai 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Ok, Ok, das mit der Uhr hab ich hinbekommen. Mich verwirren hier in Vista immer noch die ganzen ewigen Warnungen und Hinweise und seltsamen "benutzerorientierten" Sortierungen. Auf der anderen Seite ist das für diesen Computer wahrscheinlich das Beste.
Für mich persönlich wäre ja ein Betriebssystem optimal, das von der Bedienbarkeit Win98 entspricht, von der Optik Vista und von der Stabilität XP. Dann wäre ich zufrieden. Ich bin ja nun wirklich niemand, der allzu tief in die Materie Computer vorgedrungen ist, aber bei Win98 konnte ich irgendwie sagen, ich kenne mich dort aus. Das hab ich bis zum Introscreen personalisieren können, und wusste bei jedem Scheiss, wie man ihn an oder ausstellt. Notfalls hab ich auch in der Registry rumgepfuscht. Mein System hat's ja dann irgendwie doch immer überlebt. Aber gut, was rede ich hier? Die meisten Grenzen zwischen Usern laufen ja eher zwischen den verschiedenen Herstellern, da bin ich sicher eher eine Ausnahme. Ich geb zu, dass ich mich an Windows gewöhnt habe, und aus Faulheit auch genieße, dass es so kompatibel zu allem ist, was ich so brauche.
Naja, genug der konterrevolutionäen Phrasen in meinem Blog. Was gibt es sonst so? Neben mir hat sich gerade eine riesige Schublade mit Süßigkeiten geöffnet, und ich bin nicht sicher, ob ich dem noch lange widerstehen kann. Wobei die Kässpätzle schon noch einen Großteil des Magens füllen. Man wird sehen.
Montag, 21. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Nun, wie immer im Urlaub vergeht die Zeit recht flott. Ich hab heute wieder einiges gelernt, und das nicht nur bezüglich meiner baldigen Prüfung, sondern auch mal außer Haus. Ich war mit dem hier ansässigen Teil meiner Family im Aeronauticum in Nordholz, was zugegebenermaßen ein interessanter Ausflug war. Ich als Freund von "Ironie des Schicksals"-Geschichten bin sogar hier fündig geworden. Auf einer Infotafel zu einem Gedenkstein für die Toten der Luftschifffahrt im Aeronauticum ist vermerkt, dass zur Einweihung (der Erweiterung) des Gedenksteins ein Glückwunschtelegramm der... (*lautlach*) Hindenburg einging. Angeblich handele es sich sogar um das letzte Telegramm derselben. Ich hab das bisher nicht bestätigt gefunden, aber wenn es so war, dann ist der Lacher gelungen.
Nach doch recht langer Abstinenz bin ich dann zudem wieder einmal selbst Auto gefahren. Ach, was für eine Erlösung. Meine Begeisterung werden nicht alle nachvollziehen können, aber als Fahrer auf dem Trockenen zu sitzen, ist auf Dauer irgendwie etwas absurd. Dann hab ich heute lecker Kässpätzle gefuttert - warum auch immer ich das ausgerechnet in Cux mache - und einen geruhsamen und lernlastigen Tag verbracht.
Ach so, hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie man die Uhr bei Vista umstellt? Ich hab's bisher nicht hingekriegt. Irgendwie bin ich für diese modernen Betriebssysteme wohl nicht gemacht...
Montag, 21. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Hallo allerseits, ich melde mich hier als Internet-Junkie nach einer für meine Verhältnisse extrem lange Entzugszeit mal wieder zu Wort. Ich melde mich von einem Laptop, der heute einiges hat über sich ergehen lassen. Der Sash hat erste Erfahrungen mit Windows Vista gesammelt und mit Helgoland. Eines davon ist eine gutaussehende Insel mitten in einem Meer, sieht extrem gut aus und das Schwimmen lernen ist in den dortigen Gewässern schwer. Alles ist auf ahnungslose Touris ausgerichtet, die jeden neuen Plunder kaufen wollen und dafür auch überhöhte Preise zahlen. Das andere ist Helgoland.
Sind wir mal ehrlich: Das Teil, an dem ich gerade schreibe, scheint eine robuste Arbeitsmaschine zu sein. Nicht gerade ultraportabel (Elli wiegt die Hälfte), aber in recht guter Verfassung. Es ist auch ok, dass in einem Laptop mit DVD-Brenner und so nur 512 MB RAM drin sind. Aber von welcher Furie muss man geritten sein, um zu versuchen, darauf Vista zu installieren?
Nun, ich weiss, hier geht es nicht um Geschwindigkeit - in Cux laufen die Uhren anders - aber XP wäre sicher auch billiger gewesen.
Naja, ich ward hier an den Rechner gelassen, um ein Schreibprogramm zu installieren. Open Office, zack, erledigt!
Ich war hier, um das W-LAN und den DSL-Zugang als solche zu identifizieren und zum Laufen zu kriegen. Die Verbindung auf on gestellt, Passwort rein, zack, erledigt!
Jetzt bin ich noch hier, um meiner werten Verwandschaft zu erklären, wofür sie eigentlich einen Laptop mit Windows Vista und einer DSL-Flatrate brauchen. Das wird komplizierter. Part eins der Verwandtschaft spart noch auf eine Brille, mit der ein Text kleiner der Bild-Headline gelesen werden kann - um dann Tetris zu spielen. Der andere erwartet einen Einführungskurs in Sachen "Was kann man mit dem Internet machen?", allerdings ohne Wert auf Shopping, Technik und Pornos zu legen.
Ich weiss noch nicht so recht, was ich machen soll. Naja, wenn ich hier zu Besuch bin, kann ich in Zukunft bloggen - ist doch großartig!
Ja, ansonsten: Das Meer ist meistens da, Helgoland hat eine gemütliche Kneipe, Cux mindestens zwei, und mir geht es gut. Nur Nico, den Fischkopf, kann ich nicht erreichen. Ich nutze die Zeit ein wenig zum Lernen, öfter allerdings für die Familie. Was will man machen? Ich hoffe, in der WG und anderswo sind alle soweit wohlauf. So wie ich das sehe, melde ich mich noch einmal von hier oben. Zur ausführlichen Medienkritik bin ich hier allerdings nicht in der Laune. Ich schreibe das, obwohl eine aktuelle Bild neben mir liegt. Ich hoffe, man verzeiht mir das.
Sonntag, 20. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (4) - Kommentar hinzufügen
Wochenende! Mit anderen Worten: Der letzte Laden hat auch noch zu. Ist aber nicht so schlimm, man ist ja vorbereitet. Ich bin gestern zu einer ansehnlich frühen Zeit ins Bett, und so bin ich heute früh wach. Zugegeben, das hat auch ein bisschen damit zu tun, dass Ralfs Anlage in der Regel mich eher weckt als ihn :)
Ich hab die letzten 24 Stunden nicht so sonderlich viel gemacht, was sich irgendwie für einen Blogeintrag verwenden lässt. Naja, wenigstens hab ich noch zwei kleine Medien-Häppchen übrig. Die sind schon ein bisschen älter, aber man lacht ja gerne nochmal, nicht wahr?
Der erste Ausschnitt zeigt mal wieder ein Detail aus der Vielschichtigkeit unserer Lieblingsseite bild.de:


Eine tolle Foto-Serie also? Jaja, schon ok, Jungs. Ich meine, im Vergleich zu vielem, was Bild und co sonst so verbrechen, sind poppende Eisbären eigentlich noch ganz ok. Muss man ja auch mal anerkennen.
Der zweite Ausriss stammt aus einem Online-Artikel der Zeit, der zwar anderthalb Monate alt ist, sich aber dafür liest, als würde er erst in der Zukunft geschrieben werden...



Hey, Journalismus muss auch ein bisschen zukunftsfähig sein, oder? Wer weiss in ein paar Monaten bitte noch, was Telefonzellen sind? Eben.
Sonntag, 13. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Ich bin jetzt einfach mal um 11:47 Uhr aus den Federn gekrochen, damit nachher nicht wieder alle meckern, dass ich ja immer bis nachmittags pennen würde. Das sei hiermit schonmal widerlegt. Die Besucherschwemme von google hat sogar noch zugenommen gestern. Vielleicht kann ich ja wirklich irgendwann mal Kohle verdienen mit dem Schreiben. Das wäre ja der gröbste Witz, seit es solche Dinge gibt.
Ich sollte heute noch zum Bahnhof, weil ich nächste Woche ein paar Tage weg will. Schauen wir mal, ob es noch billige Karten gibt. Ja, bisher leidet mein Eintrag noch unter einer gewissen Inhaltsleere. Da kenne ich aber noch andere. Bild hat heute einen Artikel im Angebot, der wie folgt aussieht:


Ich meine, ich bin wirklich niemand, der irgenwie auf berauschende Informationsfluten wartet, wenn er einen Artikel - noch dazu bei bild.de - liest. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, hier wird mir ein Happen Null-Info gegeben. Ist das jetzt Werbung für den Kicker? Hmm, ich nehme an, er ist nicht zu verkaufen. Für die Designwochen? Möglich, aber dann müsste ja "Anzeige" drüberstehen. Ist es eine von den Holländern eingeklagte Wiedergutmachung wegen all der schlimmen Fußballberichterstattung? Klingt - wenn man bedenkt, welches Medium man vor sich hat - gar nicht mal allzu unlogisch. Aber dafür gibt es an anderer Stelle ja auch wieder Infos im Überfluß:


DAS nenne ich Informationsangebot. Äh, bei mir ums Eck gibt's eine geile Kreuzspinne, die in meinen Augen offensichtlich unter Parurasie leidet. Auch ein Thema?
Beenden wir das Ganze mit einer sinnlosen Frage:



Hmm? Ich hab da so einen Verdacht:


Naja, lassen wir das. Ich denke, man hört heute nochmal von mir!

Samstag, 12. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Seit jeher bin ich ein Fleischfresser gewesen. Das mögen mir meine Eltern eingeredet haben oder die sicher mehr als nur fehlerbehaftete Gesellschaft. Vor einigen Tagen sah ich durch einen sehr absurden Zufall auf youtube ein Video über eine Schweineschlachtung. Der einleitende Kommentar war wieder einer von der Sorte „Das ist an alle, die immer noch Fleisch essen...“
Nun bin ich trotz meiner Vorliebe für Fleisch ein Freund von Veganern, manchmal sogar Vegetariern (wenngleich ich sie für inkonsequent halte). Ich selber habe mir bisweilen die Vorwürfe zu Herzen genommen, und mich selbst gefragt, wie ich es eigentlich verantworten kann, dass ich Fleisch esse. Denn natürlich will ich keinem Tier etwas Böses, und ich denke, dass ich diese Einstellung grundsätzlich mit einer Menge Fleischfresser teile. Über dieses Video, das eine eigentlich humane Schlachtung – wenngleich anders kommentiert – zeigte, habe ich mit meiner Freundin eine Weile diskutiert. Und dieses Gespräch hat mich zu einer Einsicht gebracht, die ich bis dato nicht so wahrgenommen hatte:
Es ist nicht das Gleiche, das Leid von Tieren zu ignorieren und die Tötung zu unterstützen!
Denn: Ein plötzlicher Tod ist de facto kein schlimmes Erlebnis. Das möchte ich hier auch gerne mit Bezug auf mich selbst betrachten. Wenn ich jetzt plötzlich tot umfalle, dann kann ich nicht behaupten, dass das schlimm für mich ist. Meine Verwandten und Bekannte mögen das als Verlust auffassen, aber für mich wäre es de facto egal. Ich wäre tot.
Warum sollte das bei Tieren anders sein? Insbesondere bei Tieren, die keine Selbsterkenntnis haben? Die Diskussionen darüber, ob Tiere Leid empfinden, erübrigen sich bei einer Schlachtung, die einen Elektroschock vorwegnimmt. Noch einmal zwischenrein: Ich respektiere keinerlei Tierquälerei und keine Massentierhaltung. Dass hier auch der derzeitige Standard bei weitem nicht in Ordnung ist, das finde ich auch. Eine Reformierung halte ich für unumgänglich. Wenn das dazu führt, dass Fleisch nahezu unbezahlbar wird, oder man sich sein Essen wieder selber jagen muss, dann finde ich das ok. Aber ob das Tier nun einem Herzschlag des Alters wegen oder einem Herzschlag eines Stromstoßes wegen erliegt, macht keinen Unterschied.
Man kann es für falsch halten, dass Menschen Tiere töten. Und es ist mir relativ egal, ob der Mensch ein Allesfresser ist. Ich halte es allerdings für absurd, mit diesbezüglich falschen Tatsachen gegen den Fleischkonsum zu wettern. Der Mensch hat noch nicht ewig die Wahl, sich gleichermaßen gesund und pflanzlich zu ernähren. Aber inzwischen kann er es.
Dennoch glaube ich nicht, dass es grundsätzlich schlimm ist, Tiere zu töten. In der freien Natur haben fast alle Tiere Fressfeinde, und der Mensch ist eben ein besonders erfolgreicher. Wenn er sich mehr darum kümmern würde, dass sein Raubzug ökologisch vertretbar ist, sollte dem eigentlich nichts entgegenstehen.
Hat jedes Tier ein Recht auf Leben? Auf ein langes Leben? Auf ein gesundes Leben?
Wenn ja: Warum nicht auch jede Pflanze? Ein Tier ohne Selbsterkenntnis kennt nicht den Wert eines Lebens. Natürlich versucht es, seines zu verteidigen, aber dem ein menschliches Antlitz zu geben, indem man von „Furcht, Beängstigung“ und dergleichen redet, ist in meinen Augen reichlich verlogen.
Wenn ein Tier ungequält zu Tode kommt, welche Argumente bleiben, es nicht auch zu essen? Wieviele Argumente gibt es gegen den Konsum von glücklichen, niedlichen Kartoffeln? Und warum kann man nicht auch mal sachlich drüber sprechen? Weder sind Vegetarier und Veganer zu schwach und körperlich marode, noch sind Fleischfresser alle skrupellose Mörder und am Unrecht dieser Welt schuld.
Das wollte ich nur mal gesagt haben.
Freitag, 11. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Vor einer Woche etwa wurde ich beim Rauchen vor unserer Haustüre enttäuscht, als sich ein Funkeln am Boden nicht als Geldstück erwiesen hat. Heute war ich da etwas erfolgreicher. Einen Cent direkt vor der Haustüre zu finden, passiert einem ja mal. Ich hatte natürlich das Glück (?), auch noch ausgerechnet einen Pfennig zu finden.
Wer verliert denn heutzutage noch Pfennige?
Ein wertvolles Sammlerstück ist es eher nicht (von 1994), und meine Motivation, das Ding zur Zentralbank zu bringen, um es einzutauschen, hält sich auch noch in Grenzen. Was lernen wir aus der Geschichte: Man kann Glück haben und dennoch arm bleiben ;)
Mittwoch, 2. april 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Warten wir mal ab, was passiert...

Fangen wir von vorne an. Wir haben hier direkt gegenüber einen Kaiser's. Für viele kleine, und manches Mal auch einen großen Einkauf gehen wir dorthin. Nun nimmt die Kette am Happy-Digits-Programm teil, und wir haben beschlossen, auch mal eine Kundenkarte anfertigen zu lassen. Und die ist heute angekommen. Natürlich ist das Bauernfängerei, aber ich habe nachgesehen auf der Seite. Keine der (erreichbaren) Prämien wäre mir auch nur einen Fünfer extra wert, sprich: Ich werde nicht mehr als jetzt auch dort einkaufen. Vielleicht reichen die Punkte in 8 Jahren dann doch mal für eine Kaffeemaschine. Da es jetzt oberflächlich wenig Sinn ergibt, werde ich noch kurz erläutern, warum ich das zusätzlich gemacht habe.
Das Problem mit Spam kennt man ja. Nun, ich will gerne herausfinden, ob die meine Adresse weitergeben. Das Ganze werde ich rausfinden, weil ich hier erstmals und einzig meinen zweiten Vornamen angegeben habe. Dass ich zudem eine relativ neue Adresse habe, bei der Verwechslungen mit der alten ausgeschlossen sind, macht die Sache noch spannender.


Das Bild zeigt den entsprechenden Passus im Anmeldungsformular (weiterkopiert, deswegen s/w). Wie gebeten habe ich den Absatz gestrichen, zusätzlich steht deutlich "Ich willige nicht ein!" drunter. Warten wir also mal ab, ob zufällig Post für meine zweite Persönlichkeit ankommt.
Ein Experiment meines Vaters vor einem Jahrzehnt etwa war auch "erfolgreich", nur gab es damals keine schriftliche Bestätigung, soweit ich weiß. Ich werde schreiben, wenn sich was Neues ergibt.
Montag, 31. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Eigentlich mag ich Sonntage nicht so sonderlich. Wer kennt noch das gute alte Lied "Sonntag" von Fettes Brot? Ich liebe diesen Song, weil ich ihn irgendwie in den meisten Fällen sehr treffend finde. Der Sonntag ist immer der Tag, an dem man wieder früh in Bett muss, weil man am nächsten Tag nicht mehr frei hat. Das ist zweifelsohne eine etwas pessimistische Einstellung. Eigentlich bin ich da gar nicht so, aber Sonntage waren für mich immer schon komisch.
Naja, ich wollte eigentlich nur schreiben, dass ich den heutigen als nicht schlimm empfunden habe. Ich habe ausgeschlafen (das kann man nach 9 Stunden um 14.30 Uhr schon sagen) und war danach noch recht produktiv. Die meiste Zeit aber habe ich mit Lesen verbracht, was aber leider auch keinen Stoff für großartige Einträge liefert, da ich mich an den alten Einträgen von Stefan Niggemeier gütlich getan habe, und nach einem Jahr einen Blog in einem Blog zu kommentieren - insbesondere, wenn man dem Original schwerlich das Wasser reichen kann? Nein!
Von Sophie habe ich heute ein ganz besonderes Geschenk erhalten, das... äh... nicht jeder hat. Einen selbstgehäkelten Colaflaschendeckelüberzug.
Ich erwarte jetzt keine Begeisterungsstürme. Sophie sicher schon. :)
Leider kann ich das noch nicht fotografisch dokumentieren, da meine Kamera seit nunmehr einer Woche nachtblind ist. Der Blitz will nicht mehr, und Kunstlicht reicht ihr nicht. Es ist seltsam, aber das sind ja die meisten technischen Geräte, die man nicht so genau versteht.
Etwas verwunderlich ist auch das Verhalten meines PCs. Ich hatte ja erwähnt, dass ich eine neue (alte) Tastatur angeschlossen habe. Das Schreiben klappt also wieder. Irgendwie unverständlich ist für mich, dass seit diesem Moment auch meine offenbar leicht lädierte Maus wieder tut wie eine Eins. Und: Ja, ich habe daran gedacht, dass vielleicht das Kabel locker gewesen sein könnte, und nun nach dem Umstöpseln wieder tut etc.
Ich habe die seltsame Befürchtung, dass mein PC das nur wieder auf die Reihe kriegt, weil er jetzt zwei Tastaturen hat. Ist nicht logisch, aber man redet sich ja immer wieder gerne falsche Kausalzusammenhänge ein, damit das Leben leichter wird. Wollte ich auch mal machen.
Montag, 31. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
...will ich hier kurz einmal rausposaunen:

Zeitumstellung!

So, das war es aber auch schon wieder. Man muss ja nicht alles bis zum Hirntod breittreten!
Sonntag, 30. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Mal wieder eine neue Kategorie. Wo das wohl noch hinführt? Ich weiss es auch nicht so recht. Ich schreibe hier gerade zu gerne allerlei verschiedenes, sodass eben auch mal seltene Dinge ihren Weg hierher finden. Rezepte dachte ich, sei eine coole Idee. Ich bin ja nun wirklich nicht mal ansatzweise ein begnadeter Koch. Ohne fertige Brühe kriege ich nicht einmal eine Suppe zusammen, das muss ich gestehen.
Aber im Gegensatz zu manch anderen finde ich das nicht grundsätzlich schlimm. So lange ich mag, was ich mir mache, sollte es doch ok sein, oder? Naja, auch völlig inkorrektes Fertigfutter findet bisweilen den Weg in meinen Schlund, aber ich schaffe es einfach nicht, das Zeug aus der Dose, Tüte, etc. einfach wie empfohlen zuzubereiten. Ich mach immer noch was dazu, und wenn es nur eine Prise Chili ist. Und vorher hab ich mir gedacht, vielleicht hat ja noch irgendjemand einen ähnlich bescheuerten Geschmack wie ich und kann mit derart sinnlosen Rezepten was anfangen.

Heute gabs

Extra-scharfe Tomaten-Zwiebelsuppe mit Krabben

Menge: Ein Liter
Dauer: 10 - 15 Minuten
Kosten: 2,50 € bis 3,50 €

Zutaten:
Eine Fertig-Tomatensuppe für einen Liter Flüssigkeit (ohne Nudeln, Reis etc.)
Eine Zwiebel
125 g Krabben
etwas Chili (perfekt: Habanero orange)
Ein paar Tropfen Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in den paar Tropfen Öl anbraten - je nachdem, wie man sie haben will. Ich hab sie gerne etwas knackiger, aber andere haben sie gerne komplett glasig. Macht eigentlich keinen Unterschied. Kurz bevor man das Ganze mit einem Liter Wasser ablöscht, kann man die Chili dazu tun, wenn es eine frische ist. Dann Wasser und den Rest rein. Das Pulver am Besten zuerst verrühren (die Zwiebeln nerven dabei schon genug, man kann in diesem Stadium gut auf die Krabben verzichten). Dann rein mit den Krabben, alles einmal aufkochen und fertig!
Es ist eine seltsame Mischung: Tomate-Krabben-Zwiebeln. Ich, der ich das alles mag, komme damit gut klar, ich nehme aber an, dass das nur für wenige interessant ist.
Durch die Krabben (1,99 €) ist das Essen leider für Fertigessen nicht übel billig. Aber für Krabbenfreunde zählt das nicht :)

Wohl bekomm's!


Sonntag, 30. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Das Wochenende wird zwar mit Sicherheit nicht als eines der langweiligsten in die Geschichte eingehen, aber man kann auch nicht behaupten, dass so sonderlich viel in und um die WG herum passiert. Meine Tastatur hat nach wenigen Monaten bereits den Geist aufgegeben. Bei dem Preis, den ich für das Teil gezahlt habe, ist das eine akzeptable Haltbarkeit. Ich will gar nicht wissen, wie viele Kinder bei der Produktion derselben ihr Leben ließen. Jetzt schreibe ich wieder mit der alten (der alten meines Bruders), deren Tasten doppelt so hoch sind, und deren Geräuschpegel mich daran erinnert, warum ich in letzter Zeit weniger Musik höre als früher.
Mein Mitbewohner klärt mich gerade über sein Interesse am Boxen auf und ansonsten? Naja, hab ein paar Zielfahrten gemacht heute, morgen müssen es auch noch ein paar werden. Am nachhaltigsten war heute aber sicher das stete Lesen im Blog von Stefan Niggemeier.

Samstag, 29. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
Hab ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich diese senkrechten Trennstriche mag? Naja, wollte es nur erwähnt wissen. Nun hatten wir also weiße Ostern, das hatten sich ja alle gewünscht. Ach nee, das war das andere Fest. Hmm, so langsam könnte es wirklich ein bisschen freundlicher werden. Meiner Meinung nach. Aber glücklicherweise haben die Menschen immer noch kein Mittel, um das Wetter so großflächig zu beeinflussen. Also warten wir einfach mal ab, ob wir irgendwann bis zum Sommer wieder etwas wärmeres Wetter haben. Meine persönliche Prognose:
  • Der erste Tag über 20°C wird der 11.4.08
  • Der erste Tag über 25°C wird der 18.5.08*
Und was ist, wenn ich daneben liege? NIX! Das ist ja das Geile! Jeder wird es vergessen haben, genau so wie den Wetterbericht von vorvorgestern. Schön, das aber nur nebenbei...

*Gilt ausschließlich für den Ostteil von Berlin, mittags um 16.32 Uhr bei Ostwind

Mittwoch, 26. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
In naher Zukunft werden wir, wenn wir eine Zugreise machen, unglaublich leiden müssen, sofern wir nicht zu den konsequenten Benutzern von mp3-Playern oder ähnlichem gehören. Ich bin fest davon überzeugt. Damit meine ich nicht die rüpelhaft vorgetragenen Hinweise seitens des Bahn- und Kontroll-Personals. Ich meine auch nicht die akustischen Entgleisungen, wenn sich einer der Zugführer mit seinen Englischkenntnissen zu profilieren versucht. Als ich heute von Potsdam nach Berlin im RE unterwegs war, haben sie tatsächlich über den Bordlautsprecher die Ergebnisse der Bundesliga durchgegeben.
Nun, das mag kein Drama sein (auch wenn mich die argentinische Kreisliga Nord im Hallen-Jojo ähnlich interessiert), aber man kann sich ausmalen, wo das endet.
Im Laufe der Jahre wird man die halbe Sportschau via DB empfangen und dafür wahrscheinlich noch extra zahlen. Irgendwann fällt dann einem Verantwortlichen auf, das derartiges eben nur über Werbung zu finanzieren ist...
Und dann haben wir den Salat! All den geistigen Dünnpfiff, den man bisher nur aus Funk, Fernsehen und von den Nachbarsitzen kannte, wird einem dann im Zug präsentiert werden. Das Schlimmste aber ist: Man wird zuhören! Man wird zuhören, weil man ja nie sicher sein kann, ob man nicht eine wichtige Durchsage oder Haltestellenansage verpasst. Sind wir mal gespannt.
Montag, 24. märz 2008
- veröffentlicht in: Vermischtes
Kommentare (0) - Kommentar hinzufügen
create your blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden