Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

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Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich gespannt bin auf den ersten ersten Mai in Berlin meiner Wenigkeit. Ich bin gefasst auf schönes, nicht so schönes und schlimmes. Aber seit eben weiss ich, dass es nichts gibt, was mich irgendwie ernstlich auf morgen vorbereiten kann.
Denn ich habe das hier gelesen.
Wie soll ich mir denn bitte ein Polizei-Rockkonzert am ersten Mai in Berlin-Kreuzberg vorstellen? Na gut, sollen sie nach Dienstschluss machen, was sie wollen. Aber damit Gewalt einzudämmen? Ich bin ein wenig skeptisch. Sollten sie - das hab ich auf irgendeiner anderen Seite gelesen - aber tatsächlich den Extrabreit-Klassiker "Polizei" spielen, dann finde ich, sollten sie sich nicht wundern, wenn sie nicht ernst genommen werden.
Demnächst kommt dann die CD "Polizei SA/SS - Dr. Schäuble covert das Beste von Slime", oder wie?
Ja, ich finde das albern.
Mittwoch, 30. april 2008
- veröffentlicht in: Berlin
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Wie viel perverser kann eine Meldung noch werden?
Da sperrt jemand seine Tochter im Keller ein, vergewaltigt sie und zeugt mir ihr noch ein paar Enkel/Kinder. Das Ganze im Verlauf von 24 Jahren. Das mag der Gipfel menschlicher Entgleisungen sein, aber ich frage mich immer noch, weswegen die Medien das so gezielt ausschlachten. Versteht mich nicht falsch, es ist ein recht einzigartiges Verbrechen, und natürlich hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, über alles informiert zu werden, was so in der Welt passiert.
Aber trägt es der Informationsgewinnung wirklich bei, überall den Täter (auch noch unzensiert) zu zeigen? Fälle wie dieser zeichnen sich - auch das frei nach den Berichterstattern - dadurch aus, dass sie eben nicht so leicht entdeckt werden.
Ermittlungspannen mögen geschehen sein, und das ist natürlich traurig. Aber irgendwie stellt sich scheinbar niemand die Frage, ob das Verließ auch gefunden worden wäre, wenn es eine Durchsuchung bei dem Mann gegeben hätte.
Ist das wieder eine jener Vorbereitungen für einen erneuten Angriff von Schäuble, der uns versichert, dass so etwas nie wieder geschehe, wenn man nur zulässt, dass Kameras in den Wohnungen hängen?
Wenngleich ich klarstellen möchte, dass ich keinerlei Verständnis - oder noch absurder: Sympathie - für den Täter habe, so frage ich mich dennoch, was die breit mobilisierte Öffentlichkeit jetzt davon hat. "Besser einmal zu viel als einmal zu wenig eine Meldung machen" wird da im Fernsehen empfohlen. Und das, wenn "Abweichungen vom Normalen" erkenntlich sind. Geht's eigentlich noch?
Stehen in den nächsten Monaten wieder irgendwann mal die Cops in meinem Zimmer, nur weil ich öfter auf der Straße stehe und eine rauche (statt es in meinem Zimmer zu tun), und wir als drei erwachsene Menschen zusammen wohnen? Ich meine, das ist auch eine "Abweichung vom Normalen".
Wann wird die Welt endlich verstehen, dass es eine absolute Sicherheit nicht gibt? Jedes noch so perfide Überwachungssystem hat bisher versagt, wenn es darum ging, alles zu verhindern, was ihm nicht gepasst hat. Menschen sind nun einmal intelligent und finden Lösungen, Restriktionen zu umgehen. Und sollten wir je in einem Staat leben, der selbst derart perfide organisierte Grausamkeiten wie die hier vorliegende verhindern kann, dann glaube ich, dass das  so sehr in die Privatsphäre aller Menschen eingreifen müsste, dass ich da ums Verrecken nicht leben wollte.
Ich denke, ich kann es nicht einmal in Worte fassen, was ich den Opfern dieser Tragödie alles gutes wünsche, damit sie mit dem Erlebten wenigstens klarkommen. Dass Berichte mit Klarnamen und Belagerungen des Hauses von der Presse wenig dazu beitragen, das kann ich aber mit Sicherheit sagen!
Mittwoch, 30. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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Wollte nur kurz darauf hinweisen, dass ich die Forenzitate aktualisiert habe...
Hoffe, dass es jemanden zum Lachen bringt :) Comments könnt ihr ja hier abladen.
Dienstag, 29. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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Ich habe schon lange nichts mehr über den Verlauf meiner Ausbildung zum Taxler geschrieben. Das hat auch einen Grund. Es gibt einfach nichts groß neues, was ich zu schreiben hätte. Ich bin weiter am Lernen und der Kopf qualmt mir schon vor lauter Straßennamen und Objekten, wenngleich ich eigentlich viel zu wenig und viel zu langsam vorankomme. Zumindest für meinen eigenen Geschmack. Die anfängliche Sorge, alle Straßennamen sind doch irgendwie gleich, habe ich bis auf ein paar fiese Ausnahmen zwar nicht mehr aktuell im Programm der Ängste, aber ich muss meinem Ausbilder doch recht geben, wenn er heute zu einem Neuen sagt: "Man darf das nicht widerwillig machen, sonst klappt das nicht."
Es ist so. Es ist wirklich schwer - vor allem für Gedächtnisverlust-Künstler wie mich - einen Überblick zu erhalten mit allem Absurden und Unbekannten.
Spannend finde ich nach wie vor die Frage, wo all die unverschämten und unsympathischen Taxler herkommen. Wenn ich mich in meinem Kurs umsehe, sehe ich sympathische Menschen aller Altersklassen, und ich hoffe, dass das Berufsleben einem nicht so hart mitspielt, dass all das verloren gehen muss. Aber was sich so melancholisch anhört, ist natürlich nur unterschwelliger Optimismus. Ich bin - trotz Pause letzte Woche - immer noch am Start und motiviert!
Montag, 28. april 2008
- veröffentlicht in: Taxi - Schönes
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Zum Artikel über Wagner gerade eben:
Was ich gerade noch gar nicht gesehen hatte, das ist die tolle Fotomontage, die Bild zum Artikel über das Unglück verwendet. Meisterhaft. Man kann es sich richtig gut vorstellen:


Foto: bild.de

Besonders bitte ich zu beachten, wie mehrmals dasselbe Schaf fliegen lernt, wie hoch der Triebwagen fliegt und dennoch Funken sprüht, und natürlich die gewaltige elektrische Entladung, die zwischen Stromabnehmer und Tunneldecke vonstatten geht. Es ist davon auszugehen, dass sie entsteht, weil die Schafe an der Tunnelwand reiben :)
Montag, 28. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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Nach einiger Zeit relativer Langeweile hat sich Franz Josef Wagner mal wieder zu einer journalistischen Meisterleistung durchgerungen. Diese kann und will ich nicht unkommentiert lassen:

Lieber ICE,

Ah! Endlich keine Rentner mehr!

eine kleine Schafherde soll Dich zum Entgleisen gebracht haben.

Ja, davon habe ich gehört. Absurd, aber warten wir mal ab, was sie dazu schreiben wollen.

Tage wird es brauchen, Dich aus dem Tunnel zu bergen. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert als ein paar Knochenbrüche von Fahrgästen und ein paar tote Schafe.

Also irgendwie finde ich Knochenbrüche nicht soo unbewegend. Haben sie mit den Verletzten gesprochen? Sehen die das ähnlich? Und die Schafe sind immerhin tot. Wollte ich nur mal anmerken...

Das wirklich schlimme Opfer bist Du. Du, ICE, bist ein zerstörter Gegenstand, Du bist ein Ding, das sich nicht mehr bewegen kann. Auf grauenvolle Weise bist Du tot.

Also quasi wie die Schafe, nur schlimmer!? Im Gegensatz zu den Schafen wird es ein leichtes sein, den ICE wieder dazu zu bewegen, sich zu bewegen. Wetten?

Wenn ich in einen ICE stieg, dann bedeutete es für mich Schnelligkeit, Pünktlichkeit, modern.

Wie nennt man eigentlich dieses grammatikalische Verbrechen? Ich weiss es ernstlich nicht, aber ich finde, dass es sich grausam anhört.

Mit 200, 250 km/h hast Du Deutschland durchrast und, das darf ich nicht verschweigen, Du bist das schönste Fahrzeug Deutschlands – Du bist ein Pfeil.

Er hat es durchrast und ist ein Pfeil. Harrrr! Warum dürfen sie das nicht verschweigen? Hat Onkel Mehdorn irgendwelche Zahlungen in Aussicht gestellt, oder wie soll ich mir das vorstellen?

Und dann kommt der Tunnel von Fulda.

Kurz rekapituliert: Du hast das Land durchrast, du bist ein schöner Pfeil, und dann kommt der Tunnel... Wenn ich in meiner Kindheit einen solchen Aufsatz geschrieben hätte, wären meine Lehrer mit eben jenem Aufsatz zum Bildungsminister gerannt, um höhere Bildungsausgaben durchzuboxen.

Mit gebrochenen Augen, sterbend, guckst Du uns an. Du kannst nicht mehr fahren.


Wenn sie sich umschauen würden, lieber Franz Josef Wagner, dann würden sie einige sterbende Schafe mit gebrochenen Augen und Knochen sehen, die nicht mehr laufen können.

Du bist für mich nicht mehr der ICE, der mich durch Nacht und Wind zu meinen Terminen, Rendezvous, nach Hause bringt. Ich habe Angst, mich auf Dich zu verlassen.


Sie sollten aber auch darauf verzichten, auf Schafen zu ihrem nächsten Rendevouz zu reiten, die lassen sich nämlich manchmal von unzuverlässigen Zügen überfahren. Verdammt, jetzt haben sie mich dazu verführt, einen ähnlich bescheuerten Quatsch zu schreiben. Wo soll das hinführen? Was wollen sie? Ein ICE-Denkmal in Fulda. Oder vielleicht auf dem Tempelhofer Feld? Um zu betrauern, dass die Mobilität im Lande sinkt? Wollen sie Schafe verbieten?

Herzlichst


Ihr F. J. Wagner

Naja, das musste ja noch sein. Und warum wird der ICE wie alle anderen nach ihrer Kolumne gesiezt?
OK, beenden wir das Ganze und verbleiben mit dem obligatorischen Gedanken nach einer Wagner-Kolumne: "Was war das denn eben?"
Montag, 28. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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OK, ich mag da ein wenig hinterher sein - wie so oft. Aber gute Meldungen sind nunmal zeitlos. Diese betrifft einen Bundespolitiker, der direkt neben dem Abion Hotel Spreebogen (oder wie immer das Ding inzwischen heißt) residiert und uns Bürgern damit auf die Nerven geht, dass er zusätzlich zu all unseren Blogeinträgen auch noch unsere Festplatten lesen will: Dr. Wolfgang Schäuble. Nun ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen das Wortspiel. Insbesondere habe ich einen Spaß daran, Anagramme zu finden...
Das einzige deutsche Wort, dass sich genau aus den Buchstaben für "schaeuble" bilden lässt, ist:

BELAUSCHE!

Was soll ich mehr dazu schreiben? Wir hätten es wissen müssen!
Montag, 28. april 2008
- veröffentlicht in: Politik
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Vor ein paar Wochen bin ich durch Zufall auf der Seite behaupte.es gelandet. Das Konzept der Seite ist eigentlich grandios. Man kann ohne Aufwand eine These einstellen, und ohne Aufwand eine bereits eingestellte These (ausschließlich mit ja oder nein) für richtig oder falsch befinden. Die Thesen sind meistens extrem schlecht formuliert, oder aber sind absolut von null Interesse. Manches Mal findet sich aber auch das ein oder andere Kleinod darunter. Eben gerade zu Themen, die man sonst nirgends findet.
Die Beteiligung ist leider mäßig, von einem repräsentativen Meinungsbild kann hier niemand sprechen. Aber was sich mit diesen eilig erstellten Statistiken alles "beweisen" lassen würde...
Ich mache mir ehrlich Sorgen darüber, dass diese Seite dereinst bekannter wird. Wenn hier nämlich erstmal 500 Leute pro Thema abstimmen, dann wird es sicher Medien (Bild *hüstel*) geben, die eine "große Umfrage im Internet" als Quelle angeben, und den leider nur mit rudimentärem Sozialverhalten gesegneten Kinderspielplatz behaupte.es meinen.
Das ist schade, denn manches Kleinod ist schon jetzt zu entdecken. Trotz mangelhafter Beteiligung würde ich gerne folgende Statistik als unumstößlich wahr anführen dürfen:


Aber interessant sind hier auch mitunter die Kommentare - die zumeist Begründungen für die eigene Meinung darstellen. Diese Kommentare sind auch der Grund, weswegen ich vorher von einem Kindergarten sprach. Schön fand ich beispielsweise das:

"Es ist ein Kindergarten sondersgleichen in dem verblendete, eloquente Menschen ihre Schwanzlänge vergleichen. Deren Ego den Raum in dem sie sich befinden bei weitem ausfüllen."

Wer errät, worum es geht? Richtig! Die Junge Union!

Also, wer auf web 2.0 in der analen Phase steht, der findet hier sicher einiges zum Lachen. Mit viel Glück wird dennoch mal etwas interessantes daraus. Ich werde das eine Weile lang für mich (und gegebenenfalls für den Blog hier) beobachten. Bis dahin viel Spaß!

Montag, 28. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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Nun sind die Stimmen wohl ausgezählt, und das Ergebnis des ersten Volksentscheids in der Geschichte Berlins besiegelt das bereits eigentlich zuvor schon besiegelte Schicksal des ersten Verkehrsflughafens der Welt. Das klingt jetzt ein bisschen arg nach Wehmut und Liebe zu diesem Teil.
Nein!
Ich habe bereits
geschrieben gehabt, dass ich "eher dafür" bin, dass Tempelhof offen bleibt, das hatte allerdings auch bestimmte Gründe. Der Verkehrsbetrieb in Tempelhof ist scheinbar lächerlich gering und hauptsächlich für Kleinflugzeuge interessant. Tempelhof kostet Geld, das - in Berlin insbesondere - nicht vorhanden ist. Die Arbeitsplätze, die da verloren gehen, entstehen auf dem Gebiet unter Umständen sowieso neu. Und ein innerstädtisches Gebiet ist als Park, Wohn- und Geschäftsraum allemal besser geeignet als als Flughafen.
Wenn nun aber wirklich die Mehrheit der Berliner Bevölkerung der Meinung gewesen wäre, dass das Teil als Flughafen und nicht nur als Museum erhalten werden sollte, dann wäre das ein Grund gewesen, es zu respektieren. Nach aktuellen Meinungsumfragen glauben ein paar Leute nämlich, dass wir in einer Demokratie leben.
Und wenn die Volksvertreter eben nicht das Volk vertreten, dann ist einiges schiefgelaufen. Gut, nun hat sich kein Viertel der Wahlbevölkerung aufraffen können, den Flughafen zu unterstützen, dann ist das ja in Ordnung.
Ich bereue es eigentlich nur wegen dieser BBI-Geschichte. Die hat sicher auch ihre Vorteile, das will ich nicht bestreiten, aber irgendwie macht man sich schon so seine Gedanken, wo der Sinn liegt, von drei vorhandenen Flughäfen zwei zu schließen um einen dann auszubauen. Ich glaube nicht, dass das die allercleverste und Ressourcen schonendste Idee ist. Aber gut, das ist meine Meinung.
Abschließend bleibt zu sagen, dass ich es interessant gefunden hätte, wenn der Senat sich gegen den Willen des Volkes hätte entscheiden müssen und ob er es getan hätte (sehr wahrscheinlich), und was das für interessante Debatten nach sich gezogen hätte. Aber so ist es nicht, und ich kann gut damit leben, dass Tempelhof ab Oktober dicht ist.
Ich hoffe, dass wenigstens was vernünftiges dort gemacht wird, und nicht nur ein Viertel mit "gehobenem Ambiente" aus dem Boden gestampft wird, in dem sich niemand eine Wohnung leisten kann.
Sonntag, 27. april 2008
- veröffentlicht in: Politik
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Nun, eigentlich hat er nur zweimal geklingelt. Dazu war es nicht die Post, sondern PIN. Geweckt hat es mich dennoch. Und, hat es sich gelohnt? Kann man sehen wie man will. Mein Name ist falsch geschrieben auf dem Brief, was mich verwundert, denn es handelte sich um... unsere Telefonrechnung. Eigentlich ist es eine Nachfrage wert, weswegen sie meinen Namen nach Ewigkeiten mal falsch schreiben. Wollte da jemand mal was neues ausprobieren?
Aber das ist nur eine Besonderheit dieser Telefonrechnung. Ich hatte eigentlich eine Mahnung erwartet, weil sie letzten Monat das Geld nicht einziehen konnten.
Die Kosten für den nicht erfolgten Einzug haben sie auch auf die Rechnung gesetzt. Den Betrag der letzten Rechnung allerdings nicht. Also ich warte jetzt mal auf die Mahnung... Aber es geht noch weiter!
Die Telefonkosten sind bei uns ein leidliches Thema. Alle vertelefonieren wir Unmengen aufs Handy [/Ironie], und so kommt dabei eine faszinierend hohe Gesprächsabrechnung von 20,60 Euro zusammen. Dabei nimmt über die Hälfte schon alleine ein einzelnes Gespräch von Ralf ein. Wer (außer denen, die bei so dubiosen 0900er-Nummern anrufen) hatte schon einmal eine Rechnung, bei der ein einzelnes Gespräch 60% der Kosten ausgemacht hat? Ich find das absurd. Das war es aber immer noch nicht!
Jetzt erstatten sie uns noch einen Einrichtungspreis - warum immer wir den zahlen mussten - der uns damals kurz nach dem Umzug eine abnorme Rechnung beschert hat. Alles in allem keine normale Rechnung, vor allem, wenn man dann irgendwie hiervon die Mehrwertsteuer erstattet wird, da kommt dann Betrag x, und wenn man es dann mit Pi quadriert, erfährt mann, wie alt seine Oma wird - oder so... war mir erstmal zu hoch. Ach ja, Fazit:


Ich muss gestehen, dass es zwar nicht schön ist, wegen der Telefonrechnung geweckt zu werden, aber wenn man dann erfährt, dass sie bei minus 26 Euro liegt...

Niedrigste WG-Telefonrechnung ever!!!
Samstag, 26. april 2008
- veröffentlicht in: Unsere WG
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Die Zeit rast voran, und so steht bald der erste Mai einmal mehr vor der Türe. Der erste Mai. Der Tag der Arbeit, an dem um der Arbeit zu huldigen pflichtbewusst alles gemacht wird, nur nicht gearbeitet. Herrlich. Zudem Berlin! Erster Mai! Randale! Action! Was man halt so hört.
Nun, es wird mein erster erster Mai in Berlin sein. Was erwarte ich? Ich erwarte einen Haufen Menschen, der auf die Straße geht zum Demonstrieren. Wesentlich mehr als in Stuttgart, prozentual aber ähnlich viele Leute, die nur deswegen hingehen, weil der Herr Maier von der Gewerkschaft nebenan das so will und weil man es ja eigentlich immer gemacht hat.
Daneben erwarte ich eine radikal linke Demo, deren Veranstaltern und Teilnehmern es nicht nur um eine weitere Nullrunde bei den Löhnen geht, sondern um grundsätzliche Kritik an der Gesellschaft selbst. Und da wir in Berlin sind, erwarte ich auch Kravalle, wahrscheinlich ein paar brennende Autos und etliche Verletzte. Ich werde dennoch hingehen. Das mag jetzt der ein oder andere als Kravalltourismus bezeichnen, aber das ist es nicht. Ich hab schon brennende Autos gesehen, und ich hab schon Schläge von Polizisten einstecken dürfen. Entgegen aller Vermutungen muss ich aber gestehen, dass ich beim Austeilen eine echte Niete bin. Ich habe noch niemanden verletzt bei einer Demo, habe es nicht einmal ernsthaft versucht, und gedenke eigentlich auch nicht, daran was zu ändern. Notwehr vielleicht präventiv ausgenommen.
Mir ist klar, dass die Kravalle in Berlin längst auch nur noch Schaukämpfe sind, vorprogrammiertes Kräftemessen zwischen zwei Gruppen. Nein, wahrscheinlich kann man das nicht mal mehr als militante Politik bezeichnen, was an diesem Tag so passiert. Aber ich will wenigstens die Chance haben, davon zu berichten, NACHDEM ich da war.
Denn spätestens beim G8-Gipfel 2007 ist mir endgültig klargeworden, dass man nun wirklich nicht auf das vertrauen sollte, was einem erzählt wird. Ich habe dort Erfahrungen gemacht, die konträr zu denen sind, die manch Reporter (angeblich?) gemacht hat.
Deswegen möchte ich mich vorerst auf eine möglichst große Demo freuen und hoffen, dass sie eine Menge Spaß macht und lautstark ist. Ich bin nämlich mit vielem hier nicht einverstanden. Und nein: Es geht nicht nur um die Bild!
Ich werde hier mit Sicherheit nach meinem ersten ersten Mai in Berlin bloggen und mitteilen, wie ich das alles sehe. Bis dahin gilt es, abzuwarten und zu hoffen, dass nicht alles so schauderhaft dämlich ist, wie es uns die Medien verkaufen wollen.
Ich bin gespannt.
Samstag, 26. april 2008
- veröffentlicht in: Politik
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Ja, da hab ich mir doch gerade tatsächlich meine wöchentlichen achteinhalb Minuten Fernsehen gegönnt. Ok, es war bestimmt eine Viertelstunde, aber ich schaue diese und nächste Woche sicher nichts mehr :)
Ich hab ein Bisschen mit reingeschaut in "Power of 10" mit Dirk Bach. Ich fand es eigentlich gar nicht die schlechteste Sendung, muss ich gestehen. Wenigstens mal ein anderes Quiz-Format. OK, ich bin eigentlich schon eher ein Faktenfreund, aber man ist umso erstaunter bei den Antworten. Und dazu wollte ich eigentlich was schreiben. Eben war enscheidende Frage etwa: "Wieviel Prozent der Deutschen haben schon einmal heimlich die SMS ihres Partners gelesen?"
Der Kandidat ist klugerweise ausgestiegen, hat zum Spaß auf 17 - 27% getippt, und hätte damit auch verloren, da es 16% waren.
16%.
Ich weiss, dass mein Misstrauen gegenüber meinen Mitmenschen bisweilen etwas hoch ist, aber ich bin fest davon überzeugt, dass ein Gutteil der Leute gelogen hat. Nun weiss ich nicht, wie die Befragungen stattfinden, ich hoffe mal nicht, dass die Menschen vor der Kamera antworten müssen. Ich hätte auf 50 bis 60% getippt, und ich glaube es immer noch.
Hallo, wir leben in einer Welt, in der Senderformate und Berufszweige allein vom Misstrauen in Partnerschaften überleben können. Und dann sollen das 16% sein. Ich werde es nicht glauben. Ehrlich nicht!
Freitag, 25. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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bild.de ist gerade ein wenig langweilig. Das muss ich gestehen. Wagner schreibt inzwischen nur noch langweiligen Blödsinn an Gott und Rentner, von den ganzen Promis verstehe ich nicht viel, und ich hab auch nicht so die Laune, mich durch tausende uninteressante Geschichten zu wühlen um lächerliche Fehler zu finden. Dann bin ich allerdings gerade auf etwas gestoßen, das mich wenigstens interessiert. Das Hubble-Teleskop wird 18, und das ist ein logischer Grund für Bild, ein paar Bilder zu zeigen. Warum auch nicht?
Zwar taucht auch hier wieder das dubiose Wörtchen "jetzt" auf, das inzwischen nicht nur bei bildblog alle Alarmglocken klingeln lässt, aber was macht es für einen Unterschied, ob die tollen Bilder 2008 oder 1997 veröffentlicht wurden? Zumindest bei einem der Bilder ist das so, und auch die anderen kamen mir sehr bekannt vor. Naja.
Aber das war nicht das einzig verwirrende an der Bildergalerie. Ich habe irgendwie den Verdacht, dass da mal wieder ein Praktikant die Bildunterschriften und die Bilder vertauscht hat. Warum ich diesen Verdacht habe? Nun, schaut mal her:


Man braucht kein Weltraumexperte zu sein, um zu erkennen, dass das auf dem Bild alles ist, aber mit Sicherheit nicht der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem. Eher etwas, das sich Galaxie nennt. Vielleicht das, was im Text des Bildes unten genannt wird?


Was dieser Nebel, der Carinanebel, definitiv nicht tut. Kunststück, liegt er doch IN unserer eigenen Galaxie. Aber das ist ja nicht alles!


Das ist doch... ja genau! Ich hab zwar auf die Schnelle nicht rausgefunden, ob dieses Bild wirklich von Hubble stammt (der Copyright-Hinweis lässt anderes vermuten), geschweige denn, ob es das größte von ihm gemachte Bild ist, aber es zeigt natürlich den Saturn. Insofern sollte man auf den Rest des Textes nicht viel geben.
Ich erspare euch jetzt aber die anderen Bilder, das System sollte jetzt jeder verstanden haben. Und, lieber Bild-Praktikant: Das war nicht sehr clever!



Freitag, 25. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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Um den innerstädtischen Flughafen von Berlin, Berlin-Tempelhof ist inzwischen ja ein großer Streit entstanden. Soll der Flugverkehr zuungunsten des neuen Großflughafens in Schönefeld eingestellt werden? Ach, das ist schon entschieden? Na ja, was soll's? Man kann ja trotzdem ein bisschen Stimmung machen. Die Bild war von Anfang an gegen die Einstellung des Flugverkehrs in Tempelhof, und hat das seit Monaten immer wieder kundgetan. Den Argumenten der Gegner wurde hier eigentlich nie Platz für ihre Argumente gegeben. Das ist schade, wenngleich es auch eine recht komplizierte Geschichte ist, die viele Leser der Bild akut überfordern könnte. Nun hat Bild aber mal alle Pro-Argumente für weiteren Flugverkehr gesammelt, und sie unter der Überschrift "100 Gründe für den Flughafen der Herzen" ins Netz gestellt. Klar sind da vernünftige Argumente dabei, es ist ja nicht ohne Grund ein kontrovers diskutiertes Thema. Andere Argumente (oder Thesen, Sätze, Zitate...) waren... ach lest selbst. Es ist nur eine Auswahl! Man beachte aber, dass es sich dabei um Gründe für den Erhalt von Tempelhof  handeln soll.


Nee, is schon klar!



Ein Verkehrs-Kuschelfriedhof also? Wenn doch nur alle Wortschöpfungen der Bild gleich in den Duden kommen würden...


So nennt man das also heute!?


Fernweh aus dem Fenster? Und das soll auch noch was positives sein?


Aber mindestens! Aber Moment mal... was bringt mir das?


Ich find bestimmt auch einen über Vergewaltigungen...


Hä? Ich blick's hier echt nicht mehr! Was soll das für ein Grund sein? Außerdem: Das Gebäude bleibt doch so oder so stehen...


Den Ausbau von WAS bitte?


Ah! Endlich mal wieder was sachliches!


Das halte ich zumindest grammatikalisch für bedenklich. Ansonsten glaube ich nicht, dass es Papa Ratzi interessiert, wo genau er landet.


Naja, immerhin eine Markise. Ähm? Moment! Das Gebäude bleibt doch stehen.


Haben die Jungs von der Army nicht auch Atombomben in Deutschland gelagert?


Au ja! Ich glaube, Edmund Stoiber hat da einen übrig!


Also diesbezüglich können sich einige brandenburgische Dörfer sicher noch besser qualifizieren.


Irgendjemand hat Franz Josef Wagner aus dem Keller geholt, und Grund 9 umschreiben lassen...


Klettern? Sehr stilvoll!


...und die CDU druckt auch die schöneren Wahlplakate, nicht wahr?


Kann jemand den Wagner wieder in den Keller bringen?


Äußerst kreative Umschreibung für "Große Flugzeuge können dort nicht landen".


Also das glaube ich nun wirklich nicht. Denn wer will den Platz der Luftbrücke denn gleich mit abreissen? Außerdem bliebe dem einsamen Denkmal in Frankfurt ja noch der Kollege am Militärflughafen Wietzenbruch.


Das müssen ja clevere Investoren sein, die Bild da in Aussicht hat. Und was ist eigentlich mit den Kindern, die skaten?


Der kleine Franz Josef möchte jetzt dringend in der Redaktion abgeholt werden...


Wenn das kein überzeugender Grund ist, weiss ich auch nicht.


Äh, was ihr wollt, verstehe ich ja, aber wo bleibt der Grund? Ein Grund bitte! Keine Werbung!


Ja, mit genau so etwas... habe ich gerechnet.

Leutz, es gibt eine Menge Gründe, um für oder auch gegen den Flugbetrieb in Tempelhof zu sein. Ich bin - jetzt die Überraschung - eher dafür, weil dadurch (wenn sich noch was ändern lassen würde) der geplante Großflughafen in Bedrängnis käme, für den ich nicht viel übrig habe. Aber das bleibt jedem selbst überlassen. Sich allerdings auf die Argumente der Bild zu verlassen, empfehle ich nun wirklich niemandem.

Quelle für alle Bilder: bild.de

Donnerstag, 24. april 2008
- veröffentlicht in: Medien
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Das hier spricht ganz besonders für sich:

Mittwoch, 23. april 2008
- veröffentlicht in: Fotos
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