Leute, ich fühl mich wie ein Haufen Elend. Wir haben gestern mal wieder Besuch aus dem Süden gekriegt, was dann letzten
Endes damit endete, dass ich im Rahmen einer ewigen und interessanten Diskussion hackevoll in der Küche saß. Ich hab keine Ahnung, wie viel ich bis in den heutigen Morgen gesoffen hab, aber die
Mengenangabe in der Überschrift ist definitv richtig.
Ich bin nicht so der Mensch, der gleich einen Kater kriegt, insofern ist mir nicht schlecht. Die Kopfschmerzen habe ich allerdings auch erst nach 2 Ibuprofen wegbekommen - und ich hasse dieses
Zeug! Aber aufgrund meiner eisernen Moral (die mal besser "Sauf nicht so viel" hätte lauten sollen) habe ich mich jetzt bereits durch über 60 Fahrten gekämpft, bevor ich meinen Blog auch nur
angesehen habe. Wieso haben eigentlich die schönsten Dinge im Leben immer so ein bitteres Nachspiel?
So, ich glaube, ich brauch jetzt was zu essen...
Freitag, 31. oktober 2008
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veröffentlicht in: Vermischtes
2
Hmm, hier parkt gerade ein nettes Dreigespann aus Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen vor dem Haus. Ich hab kurz
nachgesehen, ob Ralfs Gardinen wegen der auf Stufe fünf gestellten Heizung Feuer gefangen haben. Haben sie nicht. War auch dumm von mir! Das Fenster ist weit genug offen, um das runterzukühlen.
Sonst würde Ralf mit seinem beinahe sprichwörtlichen Verantwortungsbewusstsein auch nicht 12 Stunden zum Arbeiten die Wohnung verlassen, ohne diese Einstellung zu korrigieren. Ach, ich
Dummerchen!
Mittwoch, 29. oktober 2008
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veröffentlicht in: Unsere WG
0
Die ganzen Schmäh-Artikel über meinen Mitbewohner sollten eigentlich irgendwann einmal ein Ende haben. Aber wenn es
nunmal so viel zu schreiben gibt. Heute habe ich mich in gewisser Weise unanständig verhalten, denn ich habe "Inventur" gemacht bei ihm im Zimmer. Nur unvollständig, da ich unter gewisse Dinge
nicht unbedingt hinuntersehen wollte. Dieser Aktion wegen bin ich mit mir selbst nur bedingt im Reinen. Ich möchte hier unmissverständlich sagen: Ich betrachte die Privatsphäre eines jeden
Menschen als heilig. Nun weiss ich aber leider, dass Ralf Unmengen unseres WG-Eigentums hortet, und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass er dies ggf. bei seinem Umzug wieder an seinen Platz
zurücklegt.
Ich kann es verstehen, wenn andere jetzt der Meinung sind, das sei nicht rechtens. Da sich meine Lust, das ganze in blümchengetränktem Einvernehmen zu regeln, in Grenzen hält, wäre eine
potenzielle Alternative: Die Bullen suchen das Zeug. Ich denke nicht, dass das der nettere Weg wäre. Nico hat gemeint, man solle zu dem stehen, was man getan hat, und so schreibe ich hier ganz
klar: Ja, ich war heute Mittag in Ralfs Zimmer und habe (oberflächlich) nach unseren Dingen gesehen. Rein aus Spaß an der Freude habe ich dann mit Nico zusammen die Geschirr-Ansammlung in Zahlen
gefasst. Dabei haben wir auch Dinge erfasst, die ihm gehören - die folgende Auflistung ist also nicht identisch mit dem, was er wenigstens zu seinem Auszug rausräumen sollte, sondern eine Liste
der Gegenstände, die in der WG bis dato immer gemeinschaftlich genutzt wurden. Oberflächlich sind dies:
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18 Teller und Servierplatten (davon einer inzwischen kaputt)
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8 Schüsseln (davon eine als Aschenbecher verwendet)
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10 Gläser (davon 3 als Aschenbecher verwendet)
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2 Töpfe
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1 Auflaufform
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10 Löffel (davon einer als Aschenbecher verwendet)
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9 Gabeln
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5 Messer
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3 Tassen
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2 Frühstücksbretter
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1 Messbecher
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1 Gewürzglas
Diese Dinge sind alle ungespült, dreckig und verteilen sich von der Bettkante bis aufs Fensterbrett (außen). Zur
Menge sei gesagt: Die Rest-WG lebt gerade mit 6 - 8 Tellern...
Allerdings bin ich auch in meinem Hauptanliegen fündig geworden: Das schwarze Telefon ist nun auch wieder unseres, zudem fand ich das Stroboskop der WG. Die Klebepistole habe ich ihm gelassen,
obwohl ich auch hier zu 99% sicher bin, dass es unsere ist.
Sein Engagement bezüglich Auszug ist immer noch ungebrochen, d.h. er lässt die leeren Umzugskartons immer noch im Flur stehen und die Maschinen im Wohnzimmer. Hier möchte ich noch einmal die
witzige Logik erwähnen, mit der er an die Sache herangeht:
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Mittwoch: Er schließt Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine ab und stellt 4 Umzugskartons in den
Flur
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Donnerstag: Arbeit
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Freitag: Arbeit
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Samstag: Nix
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Sonntag: Arbeit
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Montag: Arbeit
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Dienstag: Arbeit
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Mittwoch: Arbeit
Dass er, wenn er arbeitet, nicht in der Lage ist, irgendetwas anderes zu machen, hat Tradition. Er ist
beispielsweise auch einmal nicht mit einkaufen gegangen, weil er am selben Tag eine (also eine ganze!) Maschine Wäsche waschen musste. Diese Beschränkung ist also nicht neu. Faszinierend ist,
dass er an seinem freien Tag - 3 Tage nachdem er die Waschmaschine abgeklemmt hat - nicht einmal einen einzigen Karton gepackt hat.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass hinter seiner Stirn in einem gewaltigen Hohlraum ein kleiner Affe auf einem Hocker sitzt, der hin und wieder in eine Banane beißt, die an einer Schnur hängt,
und immer wenn das passiert, geht Ralf arbeiten, und ansonsten herrscht da ewige Finsternis und Leere. Aber das sind unbewiesene Vermutungen...
Mittwoch, 29. oktober 2008
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veröffentlicht in: Unsere WG
4
Der Gewinner des Tages ist ganz eindeutig die VW-Aktie. Jedes Medium hat das wahrscheinlich inzwischen durchgekaut, die
Story ist langsam öde, aber mich amüsieren die Krise und die umherwabernden Skurilitäten aus der Finanzwelt nach wie vor. Wenngleich ich durchaus verstehe, was das Problem mit VW gerade ist, so
komme ich dennoch nicht umhin, mich schier einzunässen bei der Vorstellung, dass die deutsche Finanzwelt gerade Krisenstimmung verbreitet, weil eine wichtige Aktie im DAX steigt.
Spätestens das müsste den letzten Deppen, die in diesen Geschäften mit drin hängen, zeigen, dass die Finanzmärkte sich endgültig von der Realität abgekoppelt haben, und ihr nettes Spielzeug zur
automatischen Geldvermehrung sich ein wenig verselbstständigt hat. Natürlich würde ich mir gerade aus finanziellen Gründen wünschen, zwei drei VW-Aktien zu besitzen, die ich über Nacht
verscherbeln könnte, aber ich mache mir nichts vor:
Was derzeit passiert, ist der reinste Irrsinn, und das ist es nicht erst seit der Finanzkrise. Das war es schon davor, und ich wage es zu bezweifeln, dass die großen Kapitalmärkte der Menschheit
überwiegend Gutes gebracht haben.
Na, wollen wir wetten, wie hoch die Aktie morgen bei Börsenschluss steht?
Dienstag, 28. oktober 2008
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veröffentlicht in: Vermischtes
2
So, heute wöcht sich (das Wort hat Ozie vorher erfunden oder aus einer der tiefsten Schubladen der deutschen Sprache
hervorgeholt) also das Abschließen unserer Waschmaschine und des Trockners. Vor also genau einer Woche hat Ralf ohne ein Wort zu sagen seine Waschmaschine und seinen Trockner vom Anschluss
getrennt und inklusive aller Verlängerungen und für ihn unnötigen Adapter ins Wohnzimmer gestellt. Da sie dort immer noch stehen, und auch die vier Umzugskartons, die er zeitgleich anschleppte,
ihr Dasein im Flur fristen, scheint es ihm also mit dem Auszug offenbar nicht so eilig zu sein.
Nun stört uns die Abwesenheit einer Waschmaschine nicht so sehr, da wir ja eine zweite (witzigerweise auch im Wohnzimmer) herumstehen haben. Wir haben uns nur bisher aufgrund unserer massiven
Überbeschäftigung mit entweder arbeiten oder lernen oder in der Gegend herum siffen nicht in den Baumarkt aufmachen können, um einen Dreiviertelzolldoppelnippel zu kaufen, da Ralf den bisherigen
offenbar mitnehmen will. Das ist insofern logisch, als er immerhin ein Drittel von dem Teil (also quasi den Großteil) gezahlt hat. Aber es ist wiederum auch in unbegrenztem Umfang eine Ausgeburt
blödester Idiotie, da das Teil nur da ist, um den hier in dieser Wohnung unvollständigen Anschluss im Bad zu ergänzen und somit für unseren etwas einfach strukturierten Freund bei der
Installation in seiner zukünftigen Grotte eher ein Hindernis als einen Komfortgewinn darstellt.
Uns dagegen verbietet das ominöse Verschwinden dieses kleinen Gewindes die Installation unserer noch originalverpackten Waschmaschine.
Jetzt ratet mal, wen das gerade stört. Niemanden!
Ralf ist wahrscheinlich der einzige, der noch in dieser Woche eine Waschmaschine brauchen könnte - zumindest wenn er den üblichen Rhytmus bei seiner Arbeitskleidung einhält...
Aber natürlich hat das alles auch negative Auswirkungen auf die WG. Das Wohnzimmer ist dank der Maschinen nur noch eingeschränkt nutzbar. Aber wen interessiert das Wohnzimmer? Ralf hat ja
schließlich einen eigenen Fernseher...
Wie ihr also seht, ist hier weiterhin alles offen. In zwei Wochen verstreicht die letzte Frist, und wenn Ralf danach noch die Frechheit besitzt, hier zu "wohnen", dann wird er wohl herausfinden
müssen, welchen Vorteil zwei zusammenarbeitende Gehirnhälften bei lästigen Kleinkriegen bieten.
Dienstag, 28. oktober 2008
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veröffentlicht in: Unsere WG
2
Tja, eigentlich müsste der Titel jetzt "Schon wieder in eigener Sache", "In eigener Sache die einmillionste" oder
dergleichen lauten, aber ich fand den irgendwie einladender.
Ja, ich bin ab jetzt ein Spalter! Ganz offiziell und das sage ich nicht ohne einen gewissen Stolz.
Ich habe einen zweiten Blog eröffnet: Den
Taxi-Blog.
Den habe ich eingerichtet, damit ich zu meinem zukünftigen Hauptbetätigungsfeld einen eigenen Blog habe, in dem ich dann ein paar "szene-interne" Sachen schreiben kann, ja auch um ein neues
Publikum zu erschließen. Ich traue mir - so viel ich auch derzeit mit Lernen und bald dann hoffentlich mit Arbeiten um die Ohren habe - zu, auch zwei Blogs regelmäßig zu führen. Im neuen Blog gibt
es noch nicht viel, und hier wird eigentlich alles beim Alten bleiben, lediglich die Kategorie "Taxi" wird nicht mehr fortgeführt, vielleicht irgendwann ganz eingestellt. Die Verlinkung zwischen
den beiden Blogs soll eng werden, was heisst, dass ich sicher auch mal hier schreiben werde, was es im anderen alles neues gibt. Aber natürlich schreibe ich auch hier, wenn ich diese blöde Prüfung
mal bestanden habe, oder mir etwas absurdes widerfährt. Also ist dies hier mal wieder Werbung, und ich hoffe natürlich trotz des begrenzten Themas, dass meine Stammleser auch zu Stammlesern im
neuen Blog werden ;)
Dienstag, 28. oktober 2008
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veröffentlicht in: Blog
0
Nun ist mein kleiner Habi im Laufe des Jahres so groß geworden, aber bisher weigert er sich, Früchte zu bekommen. Bevor
Fragen auftauchen: Ich weiss um die Rolle der Bienchen bei diesen Dingen Bescheid und habe sie nach bestem Wissen und Gewissen ersetzt. Das ist ein bisschen schade, denn auf der einen Seite
werden unsere eingefrorenen Habaneros langsam aber sicher knapp, auf der anderen wollte ich ja auch gerne die ein oder andere Frucht verschenken. Ich bin mir zwar sicher, dass ich die arme
Pflanze massiv stützen müsste, wenn sie mir den Wunsch der Fruchtbarkeit noch erfüllen sollte, aber dies sollte eigentlich kein Problem darstellen. Insgesamt bin ich begeistert vom Wuchs der
Pflanze, der eher an ein Hirschgeweih, denn an einen Strauch oder gar Baum erinnert. Jetzt kommt halt auch noch die nicht gerade beste Jahreszeit für den Kleinen...
Montag, 27. oktober 2008
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veröffentlicht in: Chilis und dergleichen
3
Habe die Volltreffer der Saison überarbeitet. Vielleicht lacht ja
jemand...
Samstag, 25. oktober 2008
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veröffentlicht in: Blog
2
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich meinem Noch-Mitbewohner offenbar unrecht getan habe. Ich habe derletzt
angedeutet, dass ich erwarte, dass er unser Geschirr und Besteck nicht aus seinem Zimmer räumen würde. Nun hat er mich aber ernstlich positiv überrascht. Da es sich um geschätzte 18 kg Geschirr
handelt, kann er das natürlich nicht auf einmal rausräumen und spülen. Das ist verständlich. Jeder, der schon einmal seine Ess-Utensilien über 3 Monate in seinem Zimmer gelagert hat, wird das
nachvollziehen können. Jetzt hat er also begonnen, das Zeug in die Küche zu räumen. Seht selbst:
Bild: Sashs Cam
Man beachte, dass er tatsächlich 2 (in Worten: zwei!) Schüsseln rausgeräumt hat, und dazu einen großen Löffel. Es handelt sich also um einen nicht unbeträchtlichen Teil dessen, was er in seinem
Zimmer beherbergt. Ca. 3,5% nach neuesten Schätzungen.
Ebenso bitte ich zu beachten, dass mit dem Befüllen der Schüsseln mit flüssigem H2O bereits eine Spülvorgang-ähnliche Bearbeitung begonnen hat. Dieses Engagement steht natürlich im krassen
Kontrast zu meinen bisherigen Anschuldigungen, die ich hiermit noch einmal auf dem Prüfstand wissen will.
Überwältigt ob des emotional aufwühlenden Geschehens endige ich hiermit in tiefster Demut vor der haushaltlichen Kompetenz meines Mitbewohners und überlasse es meinen Lesern, Glückwünsche zu
äußern.
Außerdem muss ich noch zwei Schüsseln spülen :(
Freitag, 24. oktober 2008
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veröffentlicht in: Unsere WG
2
Ja, ich weiss: Ich habe nicht Psychologie studiert, und ich bin nur rudimentär informiert über die Wirkung von
Werbebotschaften beim Kunden. Aber mit Verlaub, liebe Leute, die ihr die Werbung für Cortal Consors gemacht habt: Welche Studie hat euch gesagt, dass brüllende Babies das beste Symbol für gut
angelegtes Geld sind? Kinder: Meinetwegen. Ja, auch Babies! Aber doch nicht so:
Screenshot: spiegel.de
Ja, ich verstehe den Witz! "...der sie nachts ruhig schlafen lässt" Aber irgendwie finde ich von allen Symbolen der Schlaf- und Ruhelosigkeit brüllende Babies am wenigsten attraktiv. Zumindest
wenn man es so umsetzt.
Freitag, 24. oktober 2008
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veröffentlicht in: Medien
2
Wenn wir hier schon mehr oder minder unter uns sind, liebe Blogger: Wie haltet ihr das mit euren Texten? Ich lese
regelmäßig meine alten Texte wieder durch. Nicht, um darüber zu lachen wie schlecht sie sind, oder gar zu weinen. Nein! Einfach so. Ich bin - wenn man den Kommentaren anderer Menschen trauen kann
- eigentlich noch der, der am wenigsten überzeugt ist von deren Qualität - aber ich nehme mir manchmal einen ganzen Abend lang meinen eigenen Blog vor. Mal die letzten 30 Einträge, mal die ersten
30...
Vielleicht ist das ja ein wenig gestört - das kann ich selbst wohl am Wenigsten bewerten - und deswegen wollte ich fragen, ob es anderen auch so geht. Aber nochmal eindeutig: Ich sitze dann nicht
da und feier meine Brillianz, sondern ich lese sie gerne der Unterhaltung wegen - wenngleich ich sie natürlich kenne. Da spielt nicht mal mein schon sprichwörtlich schlechtes Gedächtnis eine
Rolle.
Ach ja: Dies ist der Beitrag, bei dem man in den Kommentaren hemmungslos über meinen Gemütszustand herziehen kann, ohne dass ich es jemandem übel nehmen werde. Also: Wer Interesse
hat...
Freitag, 24. oktober 2008
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veröffentlicht in: Blog
5
"Klokoksklan! White Powder!"
stand da an einer Wand geschrieben. Ich musste Schmunzeln...
Donnerstag, 23. oktober 2008
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veröffentlicht in: Vermischtes
2
Es sieht so aus, als hätte Ralf zumindest nicht grundsätzlich vor, unsere Geduld weiter zu strapazieren. Gestern Abend
hat er seine drei Großgeräte (Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine) "rausgeräumt. Man kann also davon ausgehen, dass er demnächst auszieht.
Aber ich würde wohl keinen Blogeintrag schreiben, der nicht mit "Es ist vollbracht", "Der Stall ist leer!" oder schlicht "Juhu!" beginnen würde, wenn ich nicht immer noch skeptisch und kritisch
mit der Situation umgehen würde. Das hat auch Gründe. Sehen wir uns das aktuelle Geschehen in der schönen WG doch einmal an:
Gestern mittag kam ein Kumpel / Freund / Bekannter / zukünftiger Mitbewohner (?) von Ralf zu uns und hat mit ihm offenbar die Geräte abgeklemmt und beiseite gestellt.
Auf die lockere Frage "Was geht?" seitens Nico bekam man die enorm informative Antwort "Alles, was Beine hat."
OK, meine Lust zur Konversation über das Nötigste hinaus mit Ralf wäre gerade auch nicht weiter entwickelt, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass das Abschließen von Waschmaschine und Trockner,
sowie das - aller Voraussicht nach mindestens 24 Stunden andauernde - Zwischenlagern im Wohnzimmer etwas sein könnte, das in Punkto Kommunikation innerhalb einer WG unter die Kategorie "das
Nötigste" fällt. Muss ich da noch erwähnen, dass der Trockner so steht, dass man ihn erst zur Seite räumen muss, um die neuen Geräte herauszuholen?
Das alleine ist schon wieder so eine Aktion, bei der man seine Zähne ganz tief ins Beißholz drücken muss, um sich selbst davon abzuhalten, die Geräte in den Hausflur zu stellen, weil man dachte,
dass sie ja eh gleich abgeholt werden.
Nun ist Ralf bereits seit etwa 4 bis 5 Stunden unterwegs. Ich habe also meine Zweifel, ob er einen Bus abholt oder dergleichen. Ich schätze eher, er ist arbeiten, um das Zeug dann irgendwann in
den nächsten zwei Wochen zu holen. Aber: Das ist Spekulation.
Was ich dagegen - ich wollte ihn gerade fragen, ob er mal wieder das Telefon in seiner Schreibtischschublade liegen hat - sicher weiss: Mehr als einen Karton hat er ansonsten noch nicht
gepackt.
Dass Ralf bei der Organisation von wichtigen Dingen nicht unbedingt mit einem wissenschaftlichen Realismus agiert, dürfte kaum jemanden überraschen. Wie jetzt allerdings die Folgearbeiten
aussehen sollen? Das verleitet mich wieder zu wilden Spekulationen.
Bringt er heute am späten Abend die drei Geräte weg, braucht dann aber noch eine Woche, das restliche Zeug zu packen und erwägt, dass wir bis dahin ja eh unsere Geräte angeschlossen haben? Eine
nicht grunddumme Vermutung, die aber insbesondere darunter leidet, dass wir einen "kaputten" Waschmaschinenanschluss haben, für den wir erst einen Doppelnippel im Baumarkt holen müssten - wenn
Ralf den bisherigen wie scheinbar geplant am Schlauch seiner Maschine hängen lässt, wo er ihm und uns die Arbeit erschwert, weil so keiner von uns ohne Zange oder Einkauf die Waschmaschine
installieren kann.
Naja, ich bin eben gespannt...
Donnerstag, 23. oktober 2008
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veröffentlicht in: Unsere WG
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Um es gleich zu sagen: Nein! Nicht!
Die Prüfung hat auch dieses Mal nicht geklappt. Irgendwie ist es frustrierend. Insbesondere, da ich jedes Mal auch noch zu hören bekomme, dass es ja eigentlich nicht schlecht war und es nächstes
Mal bestimmt klappt. Naja, aber irgendwie hat diese Prüfung eben dies nicht wirklich ausgelöst. Ich denke natürlich das ein oder andere Mal darüber nach, das ich jetzt seit 7 Monaten auf eine
Prüfung lerne, von der ein durchschnittlicher Deutscher aufgrund seiner Erfahrungen erwartet, sie bestehe darin, die Fahrertür bei einem nicht speziell gekennzeichneten Fahrzeug zu finden - aber
eigentlich bin ich gerade angriffslustig. Ja, angriffslustig!
Mein nächster Prüfungstermin ist in knapp 3 Wochen: 11. November 2008. Um es auch dem letzten begreiflich zu machen: Ich habe am 12. Geburtstag, und insofern gilt mein Wunsch, mir den Schein zu
selbigem selbst zu schenken, noch. Außerdem habe ich in den letzten 3 Wochen - auch dank der Datenbank und dem Programm, das Ozie für mich dazu geschrieben hat - gemerkt, dass ich selbst nach so
langer Zeit noch besser werde. Deutlich.
Ansonsten: Dies war die früheste Prüfung bisher: 9.00 Uhr. War etwas hart mit einschlafen und aufstehen, was mich aber sicher nicht groß beeinflusst hat. Ich war fit. Der Empfang beim Taxiverband
ist dem in der Innung etwa gleichermaßen überlegen, wie...
(jetzt fällt mir seit zehn Minuten nur der Verfügungsrahmen von Bill Gates Konto zu meinem oder die Pizza zu einem Kuhfladen ein - entscheidet selbst, was witziger ist, ich find beides nicht
so...)
Die haben dort einen extra Warteraum, der - oh Wunder! - beleuchtet ist. Und das will schon mal was heißen - da darf man sich nämlich unterhalten.
Ja, der nächste Prüfungstermin liegt gut, jetzt muss ich mal sehen. Heute ist Pause angesagt, morgen Low-Level und ab dann wieder mehr als die bisherigen Tage. So sieht es aus! Also heute blogge
ich vielleicht wirklich noch einmal.
Mittwoch, 22. oktober 2008
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veröffentlicht in: Taxi - Ausbildung
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