Sashs Blog

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Ich schreibe hier über unterschiedlichste Dinge, deswegen möchte ich allen Interes-senten an einem bestimmten Thema nahelegen, sich in diesem Fall ein Stückchen unter diesem Text die betreffende Kategorie anzeigen zu lassen. Wer dies unterlässt, muss auch den ganzen anderen Mist lesen...

PS: Ihr könnt gerne auch ältere Beiträge kommentieren, denn ich bekomme so oder so eine eMail!

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Worauf man so stößt, wenn man ziellos durch's Netz streift... Vornehmlich natürlich viel Schwachsinn, aber eben auch mal die ein oder andere Perle. So wie wordle.net. Hier kann man einen Text eingeben, und daraus wird dann eine schöne Cloud generiert, bei der man dann noch einiges einstellen kann. Ist absolut unnötig, aber die Ergebnisse sind vor allem eines: schön!


Bild: Die letzten 5 Artikel aus der Kategorie "Taxi - Schönes" einmal durch wordle gejagt und dezent angepasst. Ich finde das echt geil!
Samstag, 31. januar 2009
- veröffentlicht in: Medien
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Das Problem mit der GEZ kennen wohl die meisten. Entweder man hat "Rundfunkgeräte", zahlt und findet die Gebühren zu hoch, man hat keine und fühlt sich unnötig belästigt, oder man hat welche und sieht aus Protest schwarz. Es hat eine Weile gedauert, anno 2004 oder 2005 die GEZ loszuwerden, als mein Fernseher den Besitzer wechselte. Seit da wird natürlich immer mal wieder ein WG-Mitbewohner angeschrieben, weil ein Umzug stattgefunden hat, und die ja gute Connections haben. Hier hat es also rund ein Jahr gedauert. Derletzt kam der erste Brief - den ich ignoriert habe, weil ich weiss, was drin steht. Heute kam der zweite an - und den werde ich ebenso ignorieren. Ich weiss schliesslich auch hier, was drinsteht. Aber ich möchte diesen Brief hier einmal detailliert auseinandernehmen, weil er wirklich eine unglaubliche Frechheit darstellt. Als derselbe Schrieb vor 2 Jahren wegen Ozie in Stuttgart ankam, haben wir einen Brief zurückgeschickt, der erfolgreich war - wahrscheinlich, weil wir das Niveau des Adressaten verwendet haben...
Aber gehen wir diesen Brief doch mal Zeile für Zeile durch und ich kommentiere das ein wenig. Zur Erinnerung: Sie haben bis dato einen einzigen Brief geschickt, der leider - Post geht verloren, man hat wichtigeres zu tun, Oma ist tot und jemand hat das Auto verkratzt - unbeantwortet blieb. Dann kommt das:

Sehr geehrter [Sash],
Vielen Dank für die Höflichkeitsform dieses unterschriftenfreien Schriebes!

mit unserem Schreiben vom 29.10.2008
das in meinem Mülleimer trotz hässlicher Farbe recht kleidsam wirkt...

baten wir Sie zu prüfen, ob Sie alle Rundfunkgeräte angemeldet haben, die angemeldet werden müssen (Informationen siehe Rückseite).
Und wenn ich das habe, kann ich mich zurücklehnen und muss einen Scheiss tun!

Bislang liegt uns von Ihnen noch keine Antwort vor.

Informationen siehe Rückseite oben.

Wir bitten Sie erneut, uns den Antwortbogen ausgefüllt zurückzusenden. Alles andere kostet nur zusätzlich Zeit, Geld und Mühe.
Es ist nett, dass sie diesen Satz fett drucken. Es geht mir dennoch am Arsch vorbei, da es weder mein Geld, noch meine Zeit, noch meine Mühe ist. Im Gegenteil: Schicke ich ihnen den Bogen zu, dann berappe ich 55 ct für etwas, das ich mit gutem Gewissen nach aktueller Rechtslage bleiben lassen kann.

Teilen Sie uns bitte mit, unter welcher Rundfunkteilnehmernummer Sie Ihr Radio und/oder Fernsehgerät oder neuartiges Rundfunkgerät angemeldet haben.

Ach nee, jetzt soll ich also auch noch bei eurer Bürokratie helfen? Is klar, ich hab ja sonst nichts zu tun! Wenn ihr mir eine Nummer zuteilt, dann speichert die doch selber ab!

Diese neunstellige Nummer finden Sie auf dem Kontoauszug oder auf unserer Rechnung. Als Rundfunkteilnehmer sind Sie zu dieser Auskunft gesetzlich verpflichtet.
Tja, und da ich kein Rundfunkteilnehmer bin, habe ich weder Rechnung, noch Kontoauszug, noch eine gesetzliche Verpflichtung. Irre, nicht?

Für Anmeldungen, Änderungen und Ergänzungen verwenden sie bitte den Antwortbogen.

Eine Option "für Abmeldungen" sollte es auch noch geben, ihr halbseidenen Bauernfänger!

Sollten Sie jedoch weder Radios, Fernsehgeräte, noch neuartige Rundfunkgeräte bereithalten bzw. nutzen, bitten wir Sie, uns auch dies mitzuteilen, damit wir von weiteren Maßnahmen absehen können.
Ich erteile ihnen hiermit die Erlaubnis, von Maßnahmen abzusehen. Ganz im Ernst, das erinnert mich ein bisschen an den Virus, der damals mein System gesmasht hat: Der hat auch verlangt, dass man sich seine Vollversion kauft, um ihn loszuwerden.

Antworten Sie uns bitte in jedem Falle bis zum 19.12.2008, auch wenn Sie meinen, nicht dazu verpflichtet zu sein.
Ich WEISS, dass ich zu nichts verpflichtet bin. Damit hat sich das für mich. Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Gebühreneinzugszentrale

Wollen sie nicht gleich das "herzlichst" von Franz Josef Wagner übernehmen?

So viel zum Hauptteil. Warum so hart? Weil ich keinen Bock habe, Gebühren zu zahlen? Jein. Die Idee mit der Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender ist ja kein grundsätzlich blödes Konzept. Aber unabhängig wären die Sender nur dann, wenn sie sich vollständig ohne Werbung finanzieren würden. Tun sie aber nicht. Das ist der erste Grund, die Gebühr anzuzweifeln. Sollen sie doch den Rest auch mit Werbung finanzieren - unfreier als jetzt wären sie wahrscheinlich nicht.
Dann wissen wir alle, dass der "Bildungsauftrag" der öffentlich-rechtlichen Sender definitiv nur ein Teil des eigenen Programms erreicht hat. Sollte eine Verweigerung, Gebühren zu zahlen, die einzige Möglichkeit sein, widerliche Sendungen wie Musikantenstadl oder Brisant abzusägen, dann ist das wohl nötig. Gegen eine Spende für die Tagesschau hätte ich ja gar nichts, wenn ich sie sehen würde - aber zweckgebunden sollten die Mittel in dem Fall sein. Wohin das sonst führt, kann man sich ja eindrucksvoll bei Marienhof und co. ansehen.
Nun wäre da aber auch die GEZ selber. Die Briefe sind schlicht und ergreifend eine Frechheit, die lediglich der Einschüchterung dienen. Schlicht und ergreifend unterstellen sie einem spätestens mit dem oben zitierten Brief, dass man schon irgendwas zu verbergen hat, und sie dem Ganzen schon noch auf die Schliche kommen würden. Gerade wenn man keine Geräte unterhält, sollte man das kritisieren.
A prospos: Die Regelung mit den Geräten ist ebenso pervers wie dumm: Wer ein "Empfangsgerät" bereithält, muss Gebühren zahlen - nicht etwa, wer das Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender nutzt. Es ist also de facto nicht möglich, sich z.B. einen Kabelanschluss zuzulegen, um gelegentlich TV total zu sehen, ohne dafür die Gebühr für die ÖR-Sender zu zahlen. Es sei denn, man "sieht schwarz", und begeht damit eine Ordnungswidrigkeit. In meinen Augen nicht tragbar!
Ja, die GEZ mahnt gerne ab, wenn sie sich in falsches Licht gerückt sieht, deswegen stehen hier auch keine Berichte über "GEZ-Fahnder", weil es solche natürlich nicht gibt. Diese Leute sind lediglich freie Mitarbeiter der Landesrundfunkanstalten, die (zumindest zum Teil) auf Provisionsbasis arbeiten, und so ein reges Interesse daran zeigen, einem nachzuweisen, dass man irgendwas besitzt, was einen technisch befähigt, Karl Moik zu empfangen - ganz gleich, ob man auch die psychischen Fähigkeiten dazu mitbringt. Diese Leute dürfen grundsätzlich gar nix - schon gar nicht in eine Wohnung rein. Deswegen geben sie sich oft als Beamte aus und drohen Strafen an - im Gegensatz zum Schwarzsehen eine Straftat - aber damit hat die liebe gute GEZ mit dem verteidigenswerten Image natürlich nix am Hut.
So, genug gekotzt!
Montag, 8. dezember 2008
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Heute ist Welt-Aids-Tag, und von meiner Seite aus ein ernst gemeintes Beileid an alle Betroffenen! Es sind so viele Jahre ins Land gezogen, seit Aids bekannt ist. Traurigerweise liest und hört man in der vergangenen Zeit immer wieder davon, dass es gerade jetzt um die Aufklärung schlecht bestimmt ist. Ich weiss das nicht einzuschätzen, denn meine Kindheit und Pubertät ist stark beeinflusst von dem "Hype" um Aids. Inzwischen scheint das Bewusstsein dafür nachzulassen - zumindest hierzulande - was mich ein wenig erschaudern lässt.

Zwar kann man eine Infektion eigentlich recht gut verhindern, aber das heisst noch lange nicht, dass man nicht solidarisch sein sollte mit den Leuten, die einen Fehler gemacht haben. Aber: Was der gesunde Menschenverstand gebietet, gilt natürlich noch lange nicht für bild.de. Kotz!


Montag, 1. dezember 2008
- Community: Medienkritik von Privat - veröffentlicht in: Medien
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Franz Josef Wagner, mein persönlicher Liebling bei der Bild, richtet seinen aktuellen Brief an - eher weniger aktuell - Mahatma Gandhi. Seine Verarbeitung der Geschehnisse in Bombay besteht aus einem Text, der Gandhi mitteilt, dass er mit seiner Einstellung als erster draufgegangen wäre in der bösen heutigen Welt. Dass es etwas schwer wird, ausgerasteten Psychopathen mit einem weisen Lächeln zu begegnen, das glaube ich auch. Interessant ist seine Argumentation dann aber doch:

"Die Terroristen von heute verstehen die Sprache der Liebe nicht, die Sprache von Jesus, die Sprache Gandhis."

Das ist witzigerweise doch genau die Argumentation, die Terroristen verwenden, um ihre Taten zu rechtfertigen:

"Anders verstehen die das ja nicht..."

Ich gebe zu, dass ich für mich persönlich ein bisschen ein Problem mit der Gewaltfrage habe, aber man sollte vielleicht zu bedenken geben, dass Wagner inzwischen offenbar Gewalt als Allheilmittel sieht. Zumindest, wenn es um die Dinge geht, die ihn nerven.

Manchmal frage ich mich, was es eigentlich für ein Gefühl ist, der Evolution ständig nur von außen zuzusehen...

Sonntag, 30. november 2008
- Community: Medienkritik von Privat - veröffentlicht in: Medien
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Screenshot: bild.de

Juhu! Back to the roots! Verprügeln, verbannen, umbringen! Sofort! Ich will Blut sehen, denn ich gehöre dazu! Ich darf das! Jaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!


Das meinten sie doch, oder Herr Wagner?

Dienstag, 25. november 2008
- Community: Medienkritik von Privat - veröffentlicht in: Medien
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Bild hat ein Problem: Cem Özdemir ist jetzt "Grünen-Chef". Und Türke. Schlimmer ja eigentlich noch: Muslim. Irgendwas müssen sie in der Redaktion machen, um das anzuprangern. bildblog hat gestern schon berichtet, wie falsch der Bild-Titel mit dem geforderten Türkisch-Unterricht war, und wie falsch auch die erste Meldung an diverse Agenturen war.

Ich möchte hier aber gerne noch einmal auf den geforderten Türkisch-Unterricht eingehen. Gestern war die Headline der Bild ja wortwörtlich: "Grünen-Chef Özdemir fordert Türkisch-Unterricht an deutschen Schulen!" Dass das für viele, die so oder so "zu viele Kanaken in Deutschland" sehen, ein rotes Tuch ist, das kann man sich vorstellen. Es wirkt sogar für den ein oder anderen liberaleren Menschen skuril. Hier der entsprechende Ausschnitt aus dem Interview:



Ich hab jetzt kein Studium hinter mir, sondern nur Leistungskurs Deutsch gehabt, aber ich glaube, eine Forderung sieht ein wenig anders aus. Dabei sollte man vor allem anmerken, dass schon die Frage eine deutliche Antwort provoziert hat. Mal ganz gleich, was Özdemir will oder nicht will: Er hat die Klippe eigentlich gut umfahren, denn er ordnet Türkisch nicht nur "neben Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch" als eine von vielen Sprachen ein - noch dazu in fragender Form - nein, er sagt auch ganz klar: "Deutsch muss für Kinder, die hier leben und aufwachsen, immer die wichtigste Sprache sein." Das ist ja schon fast O-Ton der "Leitkultur"-Pleite der CDU vor Jahren. Nun weiss ich nicht, ob die Bild-Schreiberlinge einfach nach dem "Auf jeden Fall." einfach nicht weitergelesen haben, was sich irgendein Praktikant da von Özdemir erzählen lassen hat, oder ob sie es nicht wahrhaben wollten, dass der Innbegriff des undeutschen Politikers (Hey, Türke, Schwabe, Muslim, Vegetarier - wenn Özdemir auch noch schwul wäre, wäre der Skandal doch perfekt!) sich als eigentlich ganz netter und gar nicht so schlimm ausländischer Mensch zeigt.

Denn trotz des gestrigen Null-Auswurfs macht bild.de heute munter weiter. "Lob und Tadel für Özdemir-Vorschlag" (schaut euch mal die url an: wofür es Lob und Tadel gibt...) gibt es heute auf meiner Lieblingsseite. Und da liest sich dann z.B. folgendes:



Quelle aller Screenshots: bild.de


Maria Böhmer fordert "allerdings", dass Deutschunterricht Vorrang habe, will heißen: Sie widerspricht, bzw. sie erlegt dem von Özdemir Gesagten Forderungen auf. Und welche? Richtig: Die selben, die Özdemir himself angesprochen hat.

Ich will ehrlich sein: Das ist kein "Skandal", kein Verbrechen. Es zeigt nur einmal mehr, wie Bild versucht, Stimmung zu machen. Hier wird - auch wenn das Interview verlinkt ist - suggeriert, dass Özdemir etwas gesagt hat, bei dem alle widersprechen müssen, obwohl das gar nicht der Fall war. Schon die gestrige Schlagzeile: "An deutschen Schulen!" Ja, wo denn sonst? Der Kerl ist bei den Grünen in Deutschland, und das mit dem Türkisch-Unterricht ist auch nix wirklich neues. Denn natürlich kann man an deutschen Schulen schon jetzt türkisch lernen - aber eben nicht an allen. Und Özdemir fordert nicht Türkisch als erste Fremdsprache, und schon gar nicht als Ersatz für Deutsch.

Alles, was diese Artikel bei Bild und bild.de zeigen sollen, ist, dass Özdemir komische Sachen plant, die bisher keiner geplant hat. Schließlich ist er der erste Türke an einer Parteispitze, der erste Muslim, und wenn Hitler nicht Vegetarier gewesen wäre, dann würde ich keinen Cent daruf verwetten, dass Bild Özdemir da nicht auch zum ersten gemacht hätte. Und irgendwie ist das eklig.

PS: Bei allen zum Teil sehr wohlwollenden Ausführungen hier: Das ist keine Wahlwerbung für den Herrn Özdemir, nur dass wir uns da verstehen.


Dienstag, 25. november 2008
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Eine Firma, die seltsame nudelähnliche Dinger herstellt (ich vergesse den Namen der Teile immer) wird sich seit gestern wirklich ärgern. Da tauchte Jürgen Drews, seines Zeichens Werbe-Aushängeschild jener Firma in der Promi-Ausgabe der Kocharena auf Vox auf.

Jetzt werden sich alle hier fragend umsehen und verstört und leise fragen: "So einen SCHEISS guckst du?" Ehrlich gesagt: Es hat sich so ergeben, und ich konnte da nicht wegschalten, ehrlich. Ich mag Kochsendungen eigentlich gar nicht. Danach bin ich immer hungrig, und in aller Regel betreibe ich den dort gebotenen Aufwand auch nicht gerne in der Küche. Dass der Sinngehalt dieser Sendungen selbst negative Kritik beinahe unmöglich macht, muss ich natürlich auch noch am Rande erwähnen, um meinen fiesen Ruf nicht zu verlieren...

Aber dieses Chaotenpack!

Von den anderen vier Promis kannte ich nur noch Martin Semmelrogge beim Namen, und wenn man mich fragen würde, was dessen Popularität ausmacht, müsste ich ehrlich auch auf "Is halt'n Ex-Promi" ausweichen...). Also nicht so der Hit, die üblichen B- bis X-Promis des deutschen Fernsehens halt. Machte aber nix. Denn wenn die fünfe irgendwas vereint hat, dann die Überforderung, gegen den Profikoch anzutreten. Was von all dem gestellt war, weiss wahrscheinlich nicht mal der Senderchef, aber spätestens bei der Bewertung von Drews Paella habe ich Tränen gelacht.

Es ist jetzt ein wenig schwer: Alles wiedergeben kann und will ich auch gar nicht - aber bei youtube findet sich noch nichts dazu. Also muss ich wohl was dazu schreiben. Dass Drews beispielsweise ständig nach seinem Frauchen rufen musste, und zu guter Letzt mit ihr zusammen gekocht hat, war nur der Gag am Rande. Richtig am Feiern waren wir schon, als wir gesehen haben, wie er den rohen Reis erstmal in die Pfanne geschmissen hat...

Dann hat er das im Laufe der Zeit mit einem guten Liter Fischfond abgelöscht, was aber viel zu viel war, und dann mussten sie abschöpfen und und und. Die pure Überforderung. Und ich halte Drews für zu unbegabt, um das zu spielen.

Das Beste war nach all den Witzen über die Abschöpfaktion von zu viel Flüssigkeit, dass eines der Jury-Mitglieder eben genau dem Profi (ich weiss schon nicht mehr, wie er hieß) unterstellt hat, dass er bei seiner Paella wohl mit zu viel Flüssigkeit gearbeitet hätte.

Bei den anderen war es teilweise ähnlich kurios, aber weniger spektakulär. Wenngleich ich den Teufel tun würde, und dieser Sendung wegen nächstes Mal wieder einzuschalten, so kann ich doch sagen, dass diese völlig niveaulosen und blöden 2 Stunden am gestrigen Abend nicht verschenkt waren. Wollte ich nur mal gesagt haben. Haltet bei youtube Ausschau nach Ausschnitten - sowas lässt sich nicht beschreiben!

Montag, 24. november 2008
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Herzlichen Dank an welt online für diesen Schmu:



Quelle: welt.de


Jedes Mal, wenn Stefan Niggemeier oder Lukas Heinser über welt online schreiben, denke ich mir ja, dass es so schlimm nicht sein kann. Aber schon alleine die Tatsache, dass irgendwo tatsächlich eine 333-teilige Klickstrecke online gestellt wird...


Freitag, 21. november 2008
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Ich möchte trotz sicher gewaltiger grundsätzlicher Meinungsverschiedenheiten die Autoren des dieswöchigen Spiegel-Titel-Artikels (Nr. 47/2008) loben. Über die Finanzkrise ist viel geschrieben worden, und zu meiner Überraschung hat es die Kapitalismuskritik zu diesem Anlass immerhin mal aus den dunklen Kammern der radikalen Linken ans Licht der Weltöffentlichkeit geschafft. Ändern wird sich wahrscheinlich wenig, aber das will ich nicht in diesem Eintrag breit treten. Ich möchte den Artikel wirklich ernstlich loben, weil er selbst für einen Spiegel-Titel lang ist (Seite 44 bis Seite 80), und anhand vieler kleiner Beispiele und einer langen Zeitspanne anschaulich bis bedrückend erklärt, was genau sich eigentlich zugetragen hat. Zwar findet sich nicht viel der meiner Meinung nach angebrachten grundsätzlichen Kritik im Verlauf des Artikels, aber die Schlußsätze haben das Zeug dazu, Geschichte zu schreiben, wenn die Voraussagen eintreffen... Also wenn mir bei einem Artikel über die Wirtschaft ein Schauer über den Rücken läuft. :)
Der allerletzte Absatz, den ich meine (Vorkenntnis wäre hilfreich):

"Und wie so oft in einer Krise wehren sich Notenbanken und Regierungen mit immer neuer Geldzufuhr, immer neuen Staatsgarantien, immer neuen Milliarden, mit Billionen gegen das Platzen der finanziellen Superblase. Als wäre es eine letzte Wette auf den Erhalt und gegen den Untergang der bestehenden Weltordnung.
Alles auf schwarz.
Rien ne va plus.
"

(Quelle: Spiegel, Nr 47/2008, S.80)

Alles auf schwarz.
Rien ne va plus.

Rien ...
Montag, 17. november 2008
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Glücklicherweise gibt es das hier:


Screenshot: microsoft.com
Samstag, 8. november 2008
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Ja, ich weiss: Ich habe nicht Psychologie studiert, und ich bin nur rudimentär informiert über die Wirkung von Werbebotschaften beim Kunden. Aber mit Verlaub, liebe Leute, die ihr die Werbung für Cortal Consors gemacht habt: Welche Studie hat euch gesagt, dass brüllende Babies das beste Symbol für gut angelegtes Geld sind? Kinder: Meinetwegen. Ja, auch Babies! Aber doch nicht so:


Screenshot: spiegel.de

Ja, ich verstehe den Witz! "...der sie nachts ruhig schlafen lässt" Aber irgendwie finde ich von allen Symbolen der Schlaf- und Ruhelosigkeit brüllende Babies am wenigsten attraktiv. Zumindest wenn man es so umsetzt.
Freitag, 24. oktober 2008
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...aber was für einer.
Allen, die es entweder gut finden, dass ich das ein oder andere Mal über blöde Artikel in den Medien herziehe; sowie allen, die nicht so recht verstehen können, weswegen ich eigentlich so einen Quatsch immer wieder (ich weiss, in letzter Zeit eher selten!) mache - all jenen sei der Beitrag "Schlechter online" von Stefan Niggemeier ans Herz gelegt, das "Manuskript eines schlecht vorgelesenen Vortrags auf der DJV-Konferenz" in Hamburg am 18. Oktober 2008.
Der Text, wiedergegeben in seinem Blog, ist lang, aber nicht übermäßig anstrengend. Es ist eine erstklassige Zusammefassung des Status Quo im deutschen Online-Journalismus (wie ein Kommentator erwähnte), und man sollte ihn einfach gelesen haben.
Dienstag, 21. oktober 2008
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Kleines Ratespiel:
Stellt euch vor, ein unbedeutendes Medium wie beispielsweise das Handelsblatt hat einen Artikel über die geplante Sanierung des Arcandor-Konzerns im Programm. Darin steht so einiges. Im Kernteil liest sich folgendes:


Screenshot: handelsblatt.com

Nun meine Frage: Wie lautet wohl die Überschrift?












Na?











Na?












RICHTIG!!!


Screenshot: handelsblatt.com

Wer es überprüfen will: Hier ist der Link!
Freitag, 17. oktober 2008
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...sind doch noch viel böser!

Ich hasse diese Ausrede! Dieses "Hast du den Herd angelassen?" "Heeeeh, duuuu hast den Herd letzte Woche auch angelassen..." Aber irgendwie muss ich heute spaßeshalber so titeln. Nein, müsste ich nicht - ich bin nur gut drauf :) Mein indirekt böser Nachruf auf Jörg Haider hat nicht die befürchtete Welle der Entrüstung ausgelöst, und ich bin froh drum - ich wollte schließlich nur drauf hinweisen, dass ich es auch mitbekommen habe.
Sollte der ein oder andere dennoch etwas zerknirscht sein, weil ich so pietätlos bin, dann wünsche ich viel Spaß in der Satire-Abteilung von Spiegel online, so sich dieser nette Artikel befindet.
Bevor ihr es lest: Ich finde den Gag eigentlich ein wenig zu flach. Das Schöne daran ist meiner Meinung nach die Kompromisslosigkeit, mit der dort Satire gemacht wird. Ich bin wirklich uneingeschränkt der Meinung, dass Satire alles darf - die bitterböse Zynik habe ich nunmal. Und deswegen - eigentlich aus keinem anderen Grund - ist dieser Artikel verlinkt.
Ihr seht also: Die anderen schreiben noch viel bösere Sachen als ich! Rabääääh!
Dienstag, 14. oktober 2008
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Vorher, so gegen 0 Uhr war ich mal wieder in der Nähe eines Fernsehers. Nach einigem Gezappe bin ich bei einer Killerspiel-Doku gelandet, in der mal wieder ein paar Opfer vorgeführt worden sind, die irgendwann unter anderem ihres Medienkonsums wegen geistig zusammengeklappt sind. Sexualstraftäter, erfolglose Mörder und ein Typ, der einen Minderjährigen mit einer Knarre bedroht hat, waren da zu sehen. Zwischenrein Spielszenen aus den ganzen Klassikern. WoW, UT, CS, GTA... was halt schön Gewalt rüberbringt.
Ich hab das Ganze nicht komplett gesehen, ich weiss nicht einmal wie die Sendung hieß. Irgendwie muss ich mich aber dennoch darüber aufregen, auch wenn hier die ein oder andere Gegenstimme durchaus zu Wort gekommen ist. Dort erzählen Leute, sie seien in der Schule gemobbt, von ihren Eltern geschlagen und von Mitschülern gemieden worden. Dadurch hätten sie sich in ihre Fantasiewelten zurückgezogen und den immer stärker werdenden Drang nach Gewalt mit Horror-Videos und/oder Computerspielen befriedigt, bis das irgendwann nicht mehr gereicht hat, und sie selbst gewalttätig geworden sind.
Und dann wird erklärt, warum immer realistischere Darstellungen in den heutigen Spielen gefährlich sind.
Ich meine, man muss sich vor Augen halten, was gerade von einem Betroffenen über die Rolle der Spiele gesagt wurde. Alles, aber nichts, was irgendwie dafür herhalten kann, diese Medien zum Ursprung - ja noch nicht mal zu einem Katalysator - für die Gewalt zu erklären.
Keine Frage, das ist ein vielschichtiges Thema, und vielleicht können Spiele mit hohem Gewaltgehalt beim ein oder anderen Menschen dazu führen, dass er diesem Thema gegenüber offener wird, dass er abstumpft. Aber ich bleibe dabei: Alle - und ich meine wirklich ALLE - Amokläufer dieser Welt hatten eine ganze Menge Probleme mit ihrem Oberstübchen, bevor sie anfingen, sich für verpixelte Blutspritzer an irgendwelchen Polygonen zu begeistern. Hier wird ein eigentlich x-beliebiges Glied aus einer Kette von Faktoren herausgerissen, und ordentlich abgewatscht, damit der eine oder andere glaubt, es gäbe eine sichere Methode, Verbrechen zu verhindern.
Selbst wenn es eine Möglichkeit gäbe, all die bösen Spiele wirklich sicher aus der Welt zu schaffen, bin ich mir sicher, wird es weiterhin all die Irren geben.
Hey, Ego-Shooter beispielsweise sind mitunter eine emotionale Geschichte. Bei uns in der WG ist auch schon so mancher Fluch durch die Räume gehallt, weil jemand virtuell ins Gras gebissen hat. Aber diese Aggressivität, die man damit ja angeblich aufbaut, ist doch Kinderfasching gegen die wöchentlichen Turniere des Tischtennis-Jugendvereins um die Ecke.
Kein Verbot von irgendwas wird jemals Erziehung, Bildung und soziale Kontakte ersetzen können. Darüber sollten einige einflussreiche Leute hierzulande mal nachdenken...
Donnerstag, 9. oktober 2008
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